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Woelkchen
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 Alternativen zu Fleisch
Alternativen zu Fleisch
Tofu ist ein im asiatischen Raum traditionelles und weit verbreitetes Nahrungsmittel. Seit über 2000 Jahren ist es ein wichtiger Bestandteil der ostasiatischen Küche. Tofu liefert wenig Kalorien, dafür aber viel Kalzium, Vitamin E und besonders hochwertiges Eiweiß. Tofu wird aus Sojabohnen gewonnen, die eingeweicht, zerdrückt und gekocht werden und dann gerinnen. Tofu ist praktisch universell einsetzbar, neben dem Braten kann er frittiert, gegrillt, gekocht, gebacken, mariniert, püriert und geräuchert werden. Er ist sehr gut als Salatzubereitung, als Pizzabelag, als Füllung für Teigtaschen oder als leckeres veganes "Rührei" geeignet.
Tempeh wird aus Sojabohnen gewonnen. Die Bohnen werden jedoch nicht zerdrückt, sonder durch Zugabe eines Edelpilzes fermentiert. Tempeh gibt es in handtellergroßen, flachen Kuchen zu kaufen, die als Ganzes, in Streifen oder in Stücke geschnitten gebraten, gekocht, gedünstet, frittiert oder gegrillt werden können. In dünnen Scheiben, paniert und glodbraun gebraten, mit Zitrone und Sojasauce beträufelt, schmeckt es besonders gut.
Sojafleisch besteht aus strukturiertem Sojaeiweiß. Der Eisweißauszug der Sojabohne wir durch Entzug des Ölanteils, der als Sojaöl im Handel erhältlich ist, bei hohem Druck oder hohen Temperaturen gewonnen. das Sojaeiweiß wird in Form von getrocknetem Granulat (" Hackfleisch" für Spagetti Bolognese), Würfeln (Gulasch) und größeren Stücken ("Schnitzel") angeboten. Es muss, je nach Größe der Einzelteile, mindestens 15 bis 60 Minuten in heißer Gemüsebrühe eingeweicht werden. Das aufgeweichte Sojafleisch wird wie Tierfleisch weiterverarbeitet. Wenn man hineinbeißt, fühlt sich das ganz ähnlich wie bei Fleisch an.
Bratlinge sind eine unblutige Alternative zu Mett. Grob geschrotetes oder gequetschtes Getreide in kochende Gemüsebrühe gegeben und anschließend bei niedrigerer Temperatur eingeweicht. Die entstandene Masse kann meist ohne zusätzliche Bindemittel zu Bratlingen verarbeitet werden. Die Zugabe von klein geschnittenen oder geraspeltem Gemüse, Kräutern und etwas Fett verfeinert den Geschmack. Besonders gut zur Bereitung von Braten und Bratlingen eignet sich der würzige Grünkern.
Meeresalgen können sehr intensiv nach Fisch schmecken. Doch in Wirklichkeit schmecken sie gar nicht nach Fisch, sondern nach Meer, auch der typisch fischige Geschmack kommt bei Fischen aus ihrem Element. Kombiniert man bestimmte Algensorten mit Tofu, entstehen leckere Gerichte wie panierte Bratstäbchen á la Käpt'n Tofu - absolut grätenfrei. Für Einsteiger empfehlen sich Nori-Blattalgen, die es auch fertig geröstet und gesalzen zu kaufen gibt. Bei vielen vegetarischen Kindern erfreut sich diese Algenart großer Beliebtheit. Sie werden gerne gleich "aus der Tüte" gegessen. Wer Algen in seinen Ernährungsplan einbaut, braucht sich wegen ihres hohen Jodgehalts vor Jodmangel nicht mehr zu fürchten.
Lopino wird aus dem Eiweiß der heimischen Süßlupine gewonnen. Diese Blume ist eine Hülsenfrucht und gehört zu den Ginsterarten. Es ist ein neues, ebenfalls rein pflanzliches Lebensmittel. Lopino ist ähnlich vielseitig wie Tofu verwendbar. Die Lupinenbohne ist der Sojabohne in ihrer Zusammensetzung recht ähnlich, dennoch gibt es viele Unterschiede, die zu Gunsten der Lupine ausfallen. Lupinenprodukte gibt es zunehmend in ähnlicher Vielfalt wie Tofu-Produkte.
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