Aktuelle Zeit: Mi 8. Feb 2012, 02:30

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 
 Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land! 
Autor Nachricht
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: Fr 28. Dez 2007, 21:10
Beiträge: 5199
Wohnort: Kreis Peine
Kameratyp:: Panasonic DMC-F50
Grafikprogramm:: PI X 3 * PSE 10
Mit Zitat antworten
Beitrag Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!

Frische Winde, fliegende Wolken und ein Herbstwald im güldenem Gewand ermuntern zu ausgedehnten Spaziergängen, bevor der Winter ins Land zieht. Jetzt ist die Zeit der letzten Ernten angebrochen, Wintervorräte lagern schon z.T. in Truhen und Gläsern als Kompott oder Konfitüre. Mit den herbstlichen Saisongemüsen und dem Obst werden wir die Küche in einen Herbstwald verwandeln. Anheimelnde Gerüche erobern das Haus und ergänzen den Vorrat mit leckeren Lebensmitteln.

Auf den Märkten bekommt man frische Zutaten für seine Gerichte. Der Kürbis steht nicht nur an Halloween auf dem Plan. Im Topf und auf dem Tisch macht er in seiner Vielfalt ein gutes Gesicht und hält uns im Winter fit und vital. Mehr dazu können Sie hier lesen: f15t516-kuerbisse-gesundes-herbstgemuese.html


Tina’s Kürbiscremesuppe:

- Hokkaido ca. 800 g
- Kartoffeln ca. 600 g
- 1 Teel. Klein gehackten Chilli
- 1 Bund Lauchzwiebeln
- Lachsschinkenwürfel ca. 75g
- Öl
- 1 Roten Paprika
- Rosmarin, Thymian, Brühe
- 3 EL Creme fine zum Kochen


Den Kürbis teilen, aushöhlen und in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Lauchzwiebeln in ca. 3 cm lange Ringe schneiden. Den Paprika würfeln. Etwas Öl in den Topf geben, den Schinken, Chilli und das Gemüse nacheinander hineingeben und kurz dünsten. Mit ca. 600 bis 800 ml Wasser löschen und mit den Gewürzen ca. 20 Minuten kochen lassen. Abschmecken und Garkontrolle sind nun an der Reihe. Wenn die Suppe würzig, pikant und leicht scharf ist könnt ihr sie mit dem Creme fine verfeinern und pürieren. Ich lege dann gern noch ein paar Würstchen mit hinein. Wer es noch feiner haben möchte, kann zum Löschen die Hälfte des Wassers mit einem trockenen Weißwein austauschen.
Guten Appetit!

Die ersten Einlagerungskartoffeln sind schon auf dem Markt. Dieses vielseitige Gemüse ist besonders wertvoll in der Herbstküche und passt zu fast jeder leckeren Mahlzeit. Hier können Sie ein wenig über diese besondere Knolle nachlesen: f15t519-kartoffel-nicht-nur-eine-knolle.html

Die Herbstzeit läd ein zu ausgedehnten Spaziergänge ein. Bewegung ist wichtig und frische Luft tut jedem gut. Und damit wir ja keinen Herbst- und Winterspeck ansetzen, uns gesund und fit halten, darf das kalorienarme Herbstgemüse nicht zu kurz kommen. Ob wir den Kohl in seiner Artenvielfalt nehmen oder die Pilze, richtig zubereitet mit wenig Fett sind sie der Gaumenkitzler schlechthin. f15t518-kleine-pilzkunde.html

Pilzsalat auf Pfannkuchen

500 g gemischte Pilze
4 EL Sherry
Saft von 1/2 Zitrone
Pfeffer
250 g Knochenschinken
einige Salatblätter
2 EL kaltgepresstes Rapsöl
etwas alten Gouda oder Bergkäse

Pfannkuchenteig:
1 gehäuften EL Mehl
2 Eier
4 EL Milch
Salz
4 EL frisch geriebenen Käse
4 EL gehackte Kräuter

Außerdem: Butter zum Braten

Für die Pfannkuchen das Mehl mit Eiern, Milch und etwas Salz glatt rühren. Den Käse und die Kräuter unterheben. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und aus dem Teig nacheinander zwei dünne Pfannkuchen backen. Abkühlen lassen, anschließend aufrollen und in schmale Streifen schneiden. Für den Salat die Pilze putzen und sauber bürsten. Je nach Größe halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. Portionsweise in Butter etwa 5 Minuten goldbraun braten. Anschließend Sherry und Zitronensaft zugeben. Salzen und pfeffern. Den Schinken in Streifen schneiden. den Salat waschen, gut abtropfen lassen und mit Öl vermischt auf 4 Tellern anrichten. Schinken- und Pfannkuchenstreifen und Pilze darauf verteilen. Den Käse darüber hobeln.

Tipp: Noch schneller - Pfannkuchenstreifen durch geröstete Brotwürfel ersetzen.


Ein jeder möchte ein wenig länger was haben von den frischen Genüssen aus der Natur. Fast in jedem Haushalt findet sich ein Plätzchen für einen Gefrierschrank bzw. eine Gefriertruhe. Hier ein paar Tipps für die Vorratshaltung in der Kältekammer: f15t517-gefriertabelle-obst-amp-gemuese.html

Im Herbst riecht man aus so mancher Küche einen leckeren Apfelkuchen oder Bratapfel. Diese vielseitige Frucht ist für die süße und herzhafte Küche geeignet. Sauerkraut mit Äpfeln und frischen Kartoffeln sind ein Gedicht. Oder probieren Sie doch einfach mal Zwiebeln mit Rinderleber und frischen Äpfeln. Mehr Informationen finden Sie hier: f15t24-der-kulturapfel.html

Die Tomatenernte geht dem Ende zu. Wer Glück hat, sie im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu ernten, kann dieses Gemüse für allerlei haltbare und schmackhafte Gerichte in seine Vorratshaltung einbringen. Dazu hier ein paar Rezepte: f15t520-tomaten-rezepte-fuer-haltbare-produkte.html

Der Herbst hat uns so viel zu bieten. Greifen Sie zu und machen Sie die Küche zu einem Platz, andem man die Früchte des Jahres mit Liebe zu bereitet und mit Freude isst.

Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Herbstzeit und eine wundervolles Jahresende. Genießen Sie jede Sekunde und halten Sie sich frisch und vital.

Ihre Tina-Wölkchen

Autor: Bettina Vetter


Sa 6. Sep 2008, 15:16
Profil E-Mail senden
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: Fr 28. Dez 2007, 21:10
Beiträge: 5199
Wohnort: Kreis Peine
Kameratyp:: Panasonic DMC-F50
Grafikprogramm:: PI X 3 * PSE 10
Mit Zitat antworten
Beitrag Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
    Herbsttipp: Sauerkraut schonend garen

    Wenn draußen die Temperaturen sinken, schmeckt heißes Sauerkraut
    besonders gut. Doch entgegen vieler Rezeptempfehlungen gilt auch bei
    frischem Sauerkraut die Devise so kurz wie möglich erhitzen. 20 bis
    30 Minuten Garzeit genügen. Vorteilig ist außerdem, kurz vor dem Servieren
    noch etwas rohes Sauerkraut unter zu mischen. Sauerkraut als eines der
    wertvollsten Wintergemüse enthält viele wichtige Inhaltstoffe, darunter auch
    hitzeempfindliche Substanzen. Daher lohnt es sich, Sauerkraut schonend zu
    garen. Auch Wässern schadet den sensiblen Inhaltstoffen. Eine Portion von
    200 Gramm Sauerkraut deckt 40 Prozent der empfohlenen Zufuhr an Vitamin
    C, das bekanntlich gerade im Winter zur Stärkung der Abwehrkräfte gefragt
    ist. Auch punktet Sauerkraut mit beachtlichen Mengen an Folat, einem
    Vitamin, das für die Zellteilung und -bildung notwendig ist – erwähnenswert
    deshalb, weil nur 16 Prozent der Männer und 10 Prozent der Frauen die
    empfohlenen Zufuhrmengen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung
    (DGE) erreichen. Dazu fördert Sauerkraut dank Ballaststoffen und Milchsäure
    die Verdauung ausgesprochen effektiv und wirkt so quasi als
    Schornsteinfeger des Körpers.

    _____________________________________________________________


    Flug- & Pekingenten: geflügelte Genüsse

    Von September bis Dezember reicht die Hauptsaison für knusprige
    Entenbraten. In dieser Zeit wird das beliebte Geflügel von den deutschen
    Verbrauchern am meisten nachgefragt. 0,9 Kilo Entenfleisch ließen sich die
    Deutschen pro Kopf im vergangenen Jahr schmecken. Damit befindet sich
    der Verbrauch seit Jahren auf konstantem Niveau.

    Im Volksglauben galt die Ente früher als Wohlstandssymbol und
    Glücksbringer. Enten wurden bereits weit vor unsere Zeitrechnung in China
    gezüchtet, auch Römer, Gallier und Germanen erfreuten sich am delikaten
    Entenfleisch. Die Deutsche Pekingente stammt wie alle Hausenten von der
    auf Bäumen brütenden Stockente ab. Pekingenten gelten als zart und
    wohlschmeckend. „Junge Enten“ kommen mit etwa eineinhalb bis zwei Kilo in
    den Handel, „Enten“ mit 1,8 bis 2,5 Kilo.


    Flugenten werden zoologisch zwischen Gans und Ente eingeordnet.
    Spanische Eroberer brachten sie im 16. Jahrhundert aus Südamerika mit
    nach Europa. Flugenten, auch Barberieenten genannt, zeichnen sich durch
    einen hohen Fleischanteil und relativ wenig Fett aus. Ihr Fleisch gilt als
    Delikatesse und ähnelt dem von Wildenten. Weibliche Tiere bringen mit zehn
    Wochen etwa 2,5 Kilo auf die Waage, Erpel in elf Wochen fünf Kilo. Generell
    gelten weibliche Enten als saftiger und aromatischer, Erpel als würziger.


    Mulardenten sind eine Kreuzung zwischen Barberie- und Pekingente.
    Das Hauptangebot an frischer oder gefrorener Ware stammt von
    Frühmastenten, die zwischen sechs und acht Wochen alt sind. Beim Einkauf
    lohnt es sich, auf vollfleischige Tiere mit heller Haut zu achten. Vollfleischige,
    nicht zu fette Enten zeichnen sich durch qualitativ besonders hochwertiges
    Fleisch aus. Und keine Angst vor großen Tieren: Für Kleinhaushalte gibt es
    Entenfleisch in attraktiven Teilstücken.


    Die Entenbrust ist das Beste von der Ente überhaupt und am schnellsten gar.
    Kenner verspeisen die Brust daher als erstes, während der Rest im Ofen
    fertig brutzelt. Eine Eigenart von Wassergeflügel ist die isolierende
    Unterhautfettschicht, die als Aromaträger geschätzt wird. Beim Braten erweist
    sie sich als ideal: Sie schützt das zarte Fleisch vor dem Austrocknen und
    lässt die Haut schön knusprig werden. Für Kaloriensparer lautet der Tipp, die
    Ente auf dem Rost zu braten, so dass das Fett abtropfen kann.
    Ernährungsphysiologisch gesehen weist Entenfett ein günstiges
    Fettsäuremuster auf. Es enthält überwiegend einfach und mehrfach
    ungesättigte Fettsäuren und ist leicht verdaulich. Hundert Gramm
    Entenfleisch liefern durchschnittlich 227 Kilokalorien, dazu reichlich Eisen,
    Zink und B-Vitamine.

    CMA-Verbrauchertipp 20/40/07
    CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH


So 7. Sep 2008, 13:18
Profil E-Mail senden
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: Fr 28. Dez 2007, 21:10
Beiträge: 5199
Wohnort: Kreis Peine
Kameratyp:: Panasonic DMC-F50
Grafikprogramm:: PI X 3 * PSE 10
Mit Zitat antworten
Beitrag Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
    Herbstfreuden – Süßes & Pikantes
    mit Kürbis, Apfel und Birne


    Bunt gefärbtes Laub, warme, milde Herbstsonne und herrliche Lichtspiele in
    der Natur – jetzt heißt es, die Sinfonie der Farben noch einmal so richtig
    genießen. Und wenn es draußen dämmrig wird, warten drinnen bereits
    kunterbunte, kulinarische Sinnesfreuden: Leuchtend orangefarbene Kürbisse,
    rotbackige, knackige Äpfel und goldgelbe, saftige Birnen sind für Augen wie
    für den Gaumen ein Genuss.


    Kürbisse gibt es jetzt auf dem Markt in Hülle und Fülle und in zahlreichen
    Varianten. Unschlagbar praktisch in der Küche ist der Hokkaido. Dieser muss
    nicht extra geschält werden und kann sogar im Ganzen geschmort werden.
    Botanisch gesehen sind Kürbisse kein Gemüse, sondern eine Beerenfrucht.

    Sorten wie gelber Zentner bringen es zu beeindruckender Größe. Doch keine
    Angst – rekordverdächtige Exemplare sind auch scheibchenweise zu
    bekommen. Kürbisspalten können im Backofen ungeschält in Alufolie
    eingewickelt gegart werden. So lässt sich das Fruchtfleisch selbst bei
    hartschaligen Kürbissen mühelos auslösen.

    Eine Kürbissuppe ist für Freunde und Familie schnell gezaubert. Eine fein
    gewürfelte Zwiebel in etwas Butter andünsten, ein Pfund zerkleinertes
    Kürbisfleisch sowie einen dreiviertel Liter Gemüsebrühe zufügen. Wer es
    exotisch mag, gibt noch eine rote, entkernte Chillischote, ein haselnussgroßes
    Stück frischen Ingwer und einen Stängel Zitronengras dazu. Bereits
    nach rund 15 Minuten Kochzeit ist es soweit: Zitronengras herausfischen,
    Suppe pürieren, mit Sahne verfeinern, salzen und pfeffern, fertig. Richtig was
    her macht das Süppchen, wenn es im ausgehöhlten Kürbis mit knusprig
    angebratenen Katenschinken und Kerbel angerichtet wird.

    Ein Überraschungscoup
    lässt sich mit frittiertem Kürbis landen. Dazu Kürbisfruchtfleisch
    in schmale Spalten schneiden, mit Honig bepinseln, würzen, wie ein
    Wiener Schnitzel panieren und knusprig braten. Dabei schmeckt ein
    Schnittlauch-Sauerahm-Dip oder ein bunter, herbstlicher Blattsalat.


    Saftige, knackige Äpfel, frisch vom Baum – bekanntlich konnte schon Eva im
    Paradies diesem Genuss nicht widerstehen. Aber manche Sorten benötigen
    etwas Lagerzeit, um den optimalen Geschmack zu entfalten. So weisen
    beispielsweise der fruchtig-säuerliche Boscoop oder der knackige Braeburn
    die perfekte Genussreife erst ab November auf, während die beliebten
    Sorten Cox Orange, Gala, Elstar und Delbarestivale unmittelbar nach der
    Ernte, sprich schon jetzt perfekt schmecken.


    Unser Tipp zur Stärkung nach einem ausgiebigem Herbstspaziergang:
    Pfannkuchen mit karamellisierten Äpfeln. Dazu Apfelspalten in Butter
    anbraten und mit Zucker bestreuen. Einen etwas dickflüssiger gehaltenen
    Pfannkuchenteig darüber geben und von beiden Seiten goldgelb braten.
    Fehlt nur noch ein Cappuccino oder ein Kakao mit aufgeschäumter Milch –
    und der Genuss ist perfekt.


    Auch bei Birnen ist die Genuss- und Pflückreife nicht immer identisch.
    Typische Herbstbirnen sind beispielsweise die alten Sorten „Köstliche aus
    Charneu“ oder „Conferènce“. Sobald sich die Stiele vom Fruchtfleisch
    ablösen lassen und damit meist im September die Pflückreife erreicht ist,
    werden sie geerntet. Auf den Markt kommen sie erst zwei bis drei Wochen
    später, wenn die Genussreife erreicht ist. Dagegen schmecken die beliebten
    Williams Christbirnen sofort nach der Ernte. Ob zu Edelpilzkäse und
    Walnussbrot, als Gelee auf dem Frühstücksbrötchen oder als Beilage zum
    herzhaften Braten – Birnen dürfen in der herbstlichen Landhausküche nicht
    fehlen.

    Und was die schönen, intensiven Farben anbelangt: Sie sind ein Zeichen für
    große Mengen an Carotinoiden und Flavonoiden. Ernährungsexperten
    messen diesen pflanzlichen Farbstoffen eine beträchtliche Bedeutung zu. Sie
    empfehlen mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse täglich – je bunter,
    umso besser.

    Warum werden Äpfel nach dem Anschneiden braun?

    Das Phänomen kennt jeder: Frisch aufgeschnitten sehen Äpfel hell und
    appetitlich aus. Doch nach kurzer Zeit verfärben sie sich braun. Auslöser für
    diesen Prozess sind Enzyme, die mit den im Apfel enthaltenen Polyphenolen
    in Verbindung kommen. Durch Aufschneiden und Teilen des Apfels kommt
    es zur enzymatischen Verfärbung des Fruchtgewebes. Aber das lässt sich
    verhindern: Dazu einfach die Apfelstücke mit Zitronen- oder Limettensaft
    beträufeln. Zitrussaft geht mit dem Enzym eine Verbindung ein und setzt es
    so schachmatt. Auch kulinarisch erweist sich die Zugabe von Zitrussaft als
    Vorteil, denn es verstärkt das fruchteigene Aroma.


    Äpfel werden aber auch durch Überlagerung und an Druckstellen braun. Hier
    beruht die Braunfärbung auf Verderb, wobei Patulin entsteht, ein
    Schimmelpilzgift, das als Leber schädigend gilt. Nach Untersuchungen der
    Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie reicht es zum
    Entfernen von Patulin aus, die braune Stelle jeweils unterhalb des Rands
    zwei Zentimeter tief auszuschneiden.


    Tipp: Äpfel lassen sich am besten bei Temperaturen von vier Grad Celsius
    lagern, also im Kühlschrank, in einem dunklen Keller oder auf dem kühlen
    Dachboden. Mit Folie bedeckt oder in einem Folienbeutel aus Polyethylen
    bleiben Lageräpfel saftig und knackig.


    Sprichwörtlich bestens: Alles in Butter!

    Einfach delikat: Duftendes Brot und frische Butter – mehr braucht es nicht,
    um Genuss pur zu erleben. Grund genug am 28. September 2007 den 9. Tag
    des Deutschen Butterbrotes zu feiern. Über 300 Brotsorten hierzulande
    sorgen dabei für jede Menge kulinarische Abwechslung. Und auch Butter ist
    längst nicht „nur“ Butter.

    Jede Buttersorte besitzt ihre ganz besondere Note. Ob Sauerrahmbutter,
    Süßrahmbutter oder mildgesäuerte Butter, gesalzen oder ungesalzen bis hin
    zu kalorienreduzierten Varianten, für jeden Gaumen und jede Gelegenheit
    lässt sich der passende, goldgelbe Brotaufstrich finden. Sauerrahmbutter
    erhält den charakteristischen, feinsäuerlichen Geschmack durch den Zusatz
    von Milchsäurekulturen. Sie schmeckt zu allem, was herzhaft ist, besonders
    gut beispielsweise zu kräftigen Brotsorten aus Vollkorn oder zu würzigen
    Saucen. Süßrahmbutter wird aus ungesäuertem Rahm hergestellt und erhält
    dadurch einen milden, sahnigen Geschmack. Sie ist die ideale Basis für
    Süßspeisen wie Dampfnudeln oder Quarkauflauf und verleiht Gerichten mit
    milden Gemüsesorten den letzten Schliff: An fertig gegarte Möhren,
    Maiskolben oder Kohlrabi nur noch etwas Petersilie und einen Stich Butter
    zugeben, und schon ist eine schmackhafte Gemüsemahlzeit fertig.
    Mildgesäuerte Butter ist geschmacklich zwischen Süß- und Sauerahmbutter
    einzuordnen. Mit ihrem milden Charakter eignet sie sich perfekt für Gerichte
    wie Putenbrust, deren sanftes Aroma nicht übertönt werden soll.
    Butter ist übrigens besonders gut bekömmlich. Denn sie enthält leicht
    verdauliches Milchfett, dessen Schmelzpunkt noch unter der menschlichen
    Körpertemperatur liegt.

    Für kleine Haushalte ideal: Butter lässt sich sehr gut einfrieren und wieder
    auftauen. Der Geschmack bleibt dabei unverändert. Gerüche anderer
    Lebensmittel nimmt Butter rasch an, daher ist es wichtig, sie entsprechend zu
    verpacken. Ob Butterdose aus Kunststoff, Glas oder Edelstahl ist dabei eine
    Frage der persönlichen Vorliebe. Wichtig ist aber: Butter im Kühlschrank am
    besten in das Butterfach in der Seitentüre stellen – so bleibt sie streichzart
    und jederzeit einsatzfähig.

    Tipps für raffinierte, gästetaugliche Buttermischungen und weitere Ideen
    finden Interessierte in der Broschüre „Butterbrot Deutscher Trendsnack mit
    Kultstatus“ zum Download unter http://www.cma.de.

    Alles in Butter! Die Redewendung hat einen historischen Hintergrund. Im
    Mittelalter kamen zerbrechliche Gegenstände zum Transport in Fässchen mit
    flüssiger, warmer Butter. Diese wurde beim Abkühlen fest und umschloss
    schützend die wertvolle Fracht, die nun die holprigen Wege unbeschadet
    überstand.
_____________________________________________________________

CMA-Verbrauchertipp 19/38/07
CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH

_____________________________________________________________


Partybrötchen mit Tomaten-Thymian-Butter

Zutaten für 6 Personen:

65 g Butter
2 EL Tomatenmark
Salz,
Zucker
Cayennepfeffer
1 TLgehackter, frischer Thymian
3 Brötchen
6 hauchdünne Tomatenscheiben
6 halbierte Oliven

Zubereitung:
Butter und Tomatenmarkt verrühren, mit Salz, Zucker und Cayennepfeffer je nach Geschmack verfeinern. Den Thymian unterheben. Die Brötchen halbieren und auf jede Hälfte etwas von der Butterzubereitung geben. Mit den Tomatenscheiben und den Oliven dekorieren.
_____________________________________________________________

Für den guten Start am Morgen: Kürbis-Kokos-Mus

Zutaten für ca. 5 Gläser à 230 ml:

500 g Kürbisfleisch (geputzt gewogen)
250 ml Kokosmilch
1 kg Gelierzucker 1:1
1 Päckchen Zitronensäure (5 g)

Zubereitung:
Kürbis schälen, Kerne und faseriges Innere entfernen. Kürbisfruchtfleisch klein schneiden und in einen Topf geben. Kokosmilch hinzufügen, zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen.
Sobald das Fruchtfleisch weich ist, pürieren, Gelierzucker und Zitronensäure unterrühren und zum Kochen bringen. Anschließend 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und sofort in heiß ausgespülte Twist-off-Gläser füllen. Gläser fest verschließen, umdrehen und 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.

_____________________________________________________________


So 7. Sep 2008, 13:20
Profil E-Mail senden
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: Fr 28. Dez 2007, 21:10
Beiträge: 5199
Wohnort: Kreis Peine
Kameratyp:: Panasonic DMC-F50
Grafikprogramm:: PI X 3 * PSE 10
Mit Zitat antworten
Beitrag Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Aktiv: Gesundheitsmagazin der KKH

Karotten / Möhren: Nicht nur für Hasen

Wussten Sie, dass Karotten kein Gemüse sind? Sie zählen zum Obst. Das haben die Bürokraten der Europäischen Unio so entschieden. Der Grund: In Ländern wie Portugal stellen die Menschen gerne Konfitüre mit Karottengeschmack auf den Frühstückstisch und wollen diese auch exportieren. Nach EU-Vorschrift kann Konfitüre aber nur aus Obst hergestellt werden. Damit das auch weiterhin möglich ist, hat die EU Karotten - je nach Region auch Möhren, Mohrrüben, Rübli, Wurzeln oder Gelbe Rüben genannt - kurzerhand zum Obst gemacht.

Wichtiger Vitamin-A-Lieferant

Die gesunden Eigenschaften der Karotte bleiben dagegen unverändert. Sie enthält viele Mineralien, Ballaststoffe, Folsäure und natürlich Betacarotin, die Vorstufe von Vitamin A. Dieses Vitamin spielt bei der Abwehr von Infekten eine große Rolle, es begünstigt außerdem das Wachstum der Haut, sorgt für schöne Fingernägel und liefert einen Grundbaustein für unsere Netzhaut. Deshalb soll die Karotte auch so gut für die Augen sein. Ein Mangel an Vitamin A kann zu Nachtblindheit führen. Da das Betacarotin aber in vielen Lebensmitteln vorkommt, haben Sehschwächen meist andere Ursachen und lassen sich nicht durch große Mengen Karottensalat beheben. Die empfohlene Tagesmenge von 800 bis 1.000 Mikrogramm Vitamin A kann dagegen schon mit einer einzigen großen Möhre ( etwas 50 Gramm) gedeckt werden.

in jedem Fall lecker

Ansonsten ist die Karotte sehr vielseitig: Babys bekommen sie als erste halbwegs feste Nahrung gereicht; im Winter schmückt sie die Gesichter der Schneemänner. Da der Zuckergehalt von Möhren recht hoch ist, stellt sich der "Mag-ich-nicht-Effekt" bei Kindern erstaunlich selten ein. Für Erwachsene sind sie roh mit einem leckeren Dip ein guter Ersatz für die Chips beim Fernsehen. Sie lassen sich als Snack, Suppe, Beilage, Püree, Auflauf, ja selbst als Kuchen oder Saft genießen. Trotz ihrer Süße enthalten sie kein Fett und kaum Kalorien. Ganz auf Fett sollte man allerdings beim Knabbern nicht verzichten Das Betacarotin verwandelt sich im Körper nur mithilfe von Fetten in Vitamin A. Darum Möhren am besten mit ein wenig Butter oder Öl andünsten oder bestreichen. Lecker sind auch geraspelte Möhren mit Zitronensaft, gemischt mit Nüssen, Mandeln, Rosinen und etwas flüssiger Sahne oder Schmand. Ein Tipp noch für die Lagerung: Wer Karotten im Bund kauft, sollte zu Hause das Grün abdrehen. So bleiben sie länger frisch.


Karotten-Ingwer-Suppe

Zutaten:
8 Personen
500 g Karotten
250 g mehlig kochende Kartoffeln
1 Zwiebel
20 - 30 g Ingwer
2 EL Öl
100 ml Orangensaft
3/5 l Gemüsebrühe Instant
100 g Creme fraiche
Sojasoße
Salz, Pfeffer
1 Bund frischer Koriander


Karotten, Kartoffeln und die Zwiebeln schälen und grob zerkleinern. Ingwer schälen, fein hacken oder reiben. Die Zwiebeln in Öl glasig dünsten. Karotten, Kartoffeln und Ingwer zugeben und kurz mitdünsten. Orangensaft und Brühe angießen. Alles einmal aufkochen lassen und bei kleiner Hitze 15 Minuten gar kochen.

Die Suppe fein pürieren, Creme fraiche einrühren und mit Sojasoße abschmecken. Koriander bis auf wenige Blättchen fein hacken und in die Suppe rühren. Zum Servieren das Gericht mit dem übrigen Koriander garnieren.

Dazu Baguette reichen.

______________________



Marmelade aus Herbstgemüse

Karottenmarmelade mit Äpfel

1 kg Äpfel
400g säuerliche Äpfel
1/4l Wasser
1kg Kristallzucker
40g Ingwerwurzel
3 Zitronen
1 Orange

Karotten raspeln, Äpfel schälen und raspeln - mit Zucker und Wasser bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen - ca. 25 Minuten offen kochen dabei hin und wieder umrühren.
Ingwerwurzel schälen und raspeln; Schale von Zitrone und Orange abreiben und zum Karotten-Apfelgemisch geben;
Orange und Zitrone auspressen (ca. 1/4 l Saft) gegen Ende der Kochzeit dazugeben noch 10 Minuten weiterkochen - Die Masse im Topf mit dem Stabmixer pürieren - Marmelade noch heiß in die Gläser füllen, Gläser verschließen und auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.

Quelle: "Das Apfelkochbuch" Leopold Stocker Verlag

___________________________



Karotten-Orangen- Marmelade

500 g geraspelte Karotten
500 g Orangenfilets
½ l Orangensaft
1kg Gelierzucker

Karotten, Orangenfilets und -saft mit Gelierzucker in einem Kochtopf gut verrühren. Alles unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen, ca. 5 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen und vom Herd nehmen. Eventuell abschäumen - in vorbereitete Gläser füllen - umdrehen und auf dem Deckel stehen lassen.


___________________



Kürbis-Kokos-Marmelade

1 kg Kürbisfleisch (geputzt gewogen),
1/2 l Kokosmilch aus der Dose,
2 kg Gelierzucker 1:1,
2 Pkg. Zitronensäure je 5 g.

Klein geschnittenen Kürbis mit Kokosmilch aufkochen und ca. 10 Minuten weich kochen. Zwischendurch umrühren. Kürbis fein pürieren. Gelierzucker und Zitronensäure einrühren. Unter Rühren 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Noch heiß in Gläser füllen.

______________________

Kürbis-Apfelmarmelade

2 kg geschnittener Kürbis, 70 dag geschälte, geschnittene Äpfel, Saft von 2 Zitronen unter ständigem Rühren kochen;
Zimt, Nelkenpulver, 1/8 l Weißwein, 3 kg Gelierzucker dazu, 15 min. köcheln, abfüllen.

______________________



Kastanienmarmelade

500 g Kastanien; geschält, frisch oder tiefgefroren
5 dl ;Wasser (1)
300 g Honig
1 Prise Vanillemark
1 dl ;Wasser (2)

Wasser (1) aufkochen, die Kastanien zugeben und 20 Minuten köcheln lassen. Wasser abgießen, die Kastanien durchs Passe-vite treiben. Honig, Vanillezucker und Wasser (2) beigeben, alles gut vermischen und 24 Stunden an einem nicht zu warmen Ort stehen lassen. Am nächsten Tag gibt man das Kastanienpüree in einen Kochtopf, kocht es unter Rühren 20 Minuten und füllt es in heiß ausgespülten Gläser ein.

________________________

Karottenmarmelade

1 kg Karotten
Saft von 4 Zitronen
1 kg Puderzucker
120 g bittere Mandeln

Die Karotten reinigen, in Ringe schneiden und in einen Topf legen. Mit etwa gleiche Wassermenge langsam ganz weich kochen und durchdrücken. Die bittere Mandeln samt Schale abreiben und alle Zutaten leicht aufkochen. 4 EL Rum einrühren und heiss in Gläser füllen. Schließen, auf Kopf stellen und in Trockendunst sterilisieren.

________________________

Orangen-Kaki-Marmelade

Zutaten für 4 Gläser à 350 ml:
500 g geschälte Orangen
400 g entstielte Kaki
1/8 l Wasser
20 g Dr. Oetker Gelfix Classic 1:1 (1 Beutel)
1 kg Zucker
6 EL Rum

Orangen und Kaki klein schneiden. Wasser dazugeben und zugedeckt zum Kochen bringen.
Kochzeit: ca. 3 Min.
Das Ganze pürieren und passieren. Gelierpulver 1:1 in das Fruchtmark einrühren und unter Rühren aufkochen. Zucker dazugeben und unter weiterem Rühren zum Kochen bringen. Kochzeit: 1 Min.
Die Marmelade von der Kochstelle nehmen und den Rum einrühren. Die kochend heiße Marmelade sofort randvoll in Gläser füllen und verschließen.

_____________________

Zitronen-Minze-Marmelade

Zutaten für 7 Gläser à 350 ml:
500 g geschälte Zitronen
1 l Wasser
10 g Dr. Oetker Zitronensäure (1 Päckchen)
40 g Dr. Oetker Gelfix Classic 1:1 (2 Beutel)
2 kg Zucker
einige Minzeblätter

Die Zitronen klein schneiden, Wasser und Zitronensäure dazugeben und das Ganze pürieren. Gelierpulver 1:1 einrühren und unter Rühren aufkochen. Zucker dazugeben und unter weiterem Rühren zum Kochen bringen.
Kochzeit: ca. 2 Min.
Die Minzeblätter klein schneiden. Die Marmelade von der Kochstelle nehmen und die Minzeblätter einrühren. Die kochend heiße Marmelade sofort randvoll in Gläser füllen und verschließen.

______________________


Apfelgelee und Variationen

Zutaten:
1 1/4 l klarer Apfelsaft (ungesüßt)
1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1

Apfelsaft in einem Kochtopf mit Super Gelierzucker gut verrühren und unter Rühren zum Kochen bringen.

Kochzeit: 3 Min.

Das Gelee sofort randvoll in Gläser füllen und verschließen.

Apfelgelee mit Kumpuats

1150 ml Apfelsaft (ungesüßt)
100 g dünn geschnittene, entkernte Kumquats
1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1

Die Kumpuatsscheiben nach 2 Minuten Kochzeit dazugeben und 1 Min. weiter kochen.

Apfel-Quitten-Gelee

1l Apfelsaft (ungesüßt)
250 g Quittenwürfel
1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1

Tipp: Quitten mit einem Tuch trocken abreiben um den Flaum zu entfernen. Quitten waschen, abtropfen lassen, entstielen, entkernen und in Würfel schneiden.

Apfelgelee mit Calvados

1 l Apfelsaft (ungesüßt)
1/4 l Calvados
1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1

Apfelgelee mit Zitronenthymian

1 1/4 l Apfelsaft (ungesüßt)
1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1
2 EL fein geschnittener Zitronenthymian

Den Thymian nach 2 Minuten Kochzeit dazugeben und noch 1 Minute weiter kochen.

--------- Ihr könnt den ganz günstigen Apfelsaft vom Aldi kaufen, wichtig 100 % Fruchtsaft und ungesüßt ----


So 7. Sep 2008, 13:21
Profil E-Mail senden
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: Fr 28. Dez 2007, 21:10
Beiträge: 5199
Wohnort: Kreis Peine
Kameratyp:: Panasonic DMC-F50
Grafikprogramm:: PI X 3 * PSE 10
Mit Zitat antworten
Beitrag Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
    Zuckerrüben: In acht Stunden zu feinstem Kristallzucker


    Ob Salatsauce, Kaffee oder Kuchen – Zucker verleiht vielen Gerichten das
    gewisse Etwas. Doch bis das weiße Gold in die Zuckerdose kommen kann,
    sind viele fleißige Hände nötig. Unermüdlich läuft derzeit der Transport der
    Rüben zu den Zuckerfabriken, wo die Rüben zu Zucker verarbeitet werden
    Die Zuckerrübe zählt zur Familie der Gänsefußgewächse und wird in Europa
    erst seit rund 200 Jahren zur Zuckergewinnung genutzt. Bis dahin war
    Zucker eine Kostbarkeit. Bis ins Mittelalter wurden Speisen ausschließlich mit
    Honig gesüßt.


    Kampagne heißt die Zeit der Zuckerrübenernte, die rund 180 Tage nach der
    Aussaat im Frühjahr, im September beginnt und je nach Witterung und
    Erntemenge bis Dezember dauert. Im Wirtschaftsjahr 2006/2007
    ermöglichten 42926 Rübenbauern die Produktion von 3,2 Millionen Tonnen
    Zucker. Ein Kilo Zucker erfordert rund zehn Zuckerrüben.
    Noch auf dem Feld werden die frisch geernteten Rüben von der anhaftenden
    Erde befreit, damit möglichst viel vom kostbaren Ackerboden auf dem Feld
    verbleibt. In der Zuckerfabrik werden die Rüben dann nochmals gründlich
    gereinigt und zu Schnitzeln zerkleinert. Im Extraktionsturm wandern die
    Schnitzel nach oben, während ca. 70 Grad heißes Wasser von oben zufließt
    und den Zucker aus den Schnitzeln löst. Es entsteht der Rohsaft, der
    Rübenzucker und Nichtzuckerstoffe enthält. Natürliche Stoffe wie Kalk und
    Kohlensäuregas trennen die Nichtzuckerstoffe vom Rohsaft ab. Zurück bleibt
    der klare, hellgelbe Dünnsaft, aus dem in der Verdampferstation der
    goldbraune Dicksaft mit 65 bis 70 Prozent Zuckeranteil entsteht.


    Beim nächsten Arbeitsgang geht es ähnlich heiß her. In riesigen
    Kochapparaten mit 80 Tonnen Fassungsvermögen dickt der sogenannte
    Dicksaft weiter ein, bis sich goldgelbe Kristalle bilden, die mit Sirup
    überzogen sind. Beim Schleudern in Zentrifugen bleiben die Zuckerkristalle
    im Sieb hängen, während der Sirup abfließt und erneut einer Kristallisation
    zugeführt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis nur noch Melasse übrig
    bleibt. Sie wird überwiegend für die Viehfütterung und Hefeerzeugung
    verwendet.


    Um die Raffinade, den schneeweißen Kristallzucker mit der höchsten Qualität
    und Reinheit zu erhalten, wird der Zucker nochmals aufgelöst, filtriert und
    erneut kristallisiert. Nur knapp acht Stunden sind seit Zerkleinern der Rüben
    bis zum frisch produzierten Kristallzucker vergangen. Jetzt muss der fertige
    Zucker nur noch getrocknet, gekühlt und abgepackt werden. Dann kann er
    als wichtiges Lebens- und Genussmittel seinen Weg zum Verbraucher
    antreten.


    Lammrücken mit Honig-Wacholdersauce und Kartoffelklößen

    Zutaten für 4 Personen:

    1 kg Heidschnucken- oder Lammrücken

    Für die Marinade:
    1/8 l Rotwein
    1/8 l Essig
    1 große Zwiebel in Würfel
    1 Möhre, würfeln
    3 Lorbeerblätter
    1 TL Pfefferkörner
    1TL Wacholderbeeren
    1 Nelke

    Außerdem:
    250 g Champignons
    250 ml saure Sahne
    3 TL Honig
    Butterschmalz zum Anbraten
    1 TL Wacholderbeeren
    Salz, Pfeffer

    Zubereitung:
    Essig und Rotwein sowie die Zwiebel- und Möhrenwürfel mit Lorbeer, Pfefferkörnern, Nelke
    und Wacholderbeeren vermengen und leicht salzen. Den Heidschnuckenrücken darin zwei bis
    drei Tage lang im Kühlschrank marinieren. Fleisch abtrocknen, in einem Bräter in
    Butterschmalz anbraten und etwas Marinade durch ein Sieb angießen. Bei 200 Grad Celsius
    offen etwa 40 Minuten braten, dabei ab und zu mit Wasser begießen. Champignons
    dazugeben und zugedeckt noch 15 Minuten garen. Bratenfond unter Rühren aufkochen, mit
    saurer Sahne binden, mit Honig, zerdrückten Wacholderbeeren, Salz und Pfeffer
    abschmecken. Dazu Kartoffelklöße und Rotkohl reichen.
    Klöße eventuell halbieren und in heißem Butterschmalz anbraten. Hinweis: Der Braten kann
    auch unmariniert zubereitet werden.


    _____________________________________________________________

    CMA-Verbrauchertipp 21/42/07
    CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH
    _____________________________________________________________


So 7. Sep 2008, 13:22
Profil E-Mail senden
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: Fr 28. Dez 2007, 21:10
Beiträge: 5199
Wohnort: Kreis Peine
Kameratyp:: Panasonic DMC-F50
Grafikprogramm:: PI X 3 * PSE 10
Mit Zitat antworten
Beitrag Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Pressemitteilung vom aid.de vom 31.10.07

Blattsalat - von Langeweile keine Spur

Wintersorten sorgen für Abwechslung


***********************************************************

(aid) - Manchmal heißt es ja "früher war alles besser". Beim Salat ist es anders. Wer früher in einem Restaurant Salat bestellte, bekam oft nur ein kleines Schälchen mit ein paar Salatblättchen, die in einer undefinierbaren Soße ertränkt waren. Heute bieten die meisten Restaurants leckere große Salatteller an, die neben verschiedenen Blattsalaten auch noch sättigende Zutaten wie Oliven, Käse, Fleisch oder Fisch enthalten.

Und im Gemüsehandel kann der Verbraucher aus einer großen Palette mit unterschiedlicher Farbe, Form, Festigkeit und Geschmack wählen. Die Eigenschaften beruhen hauptsächlich auf der Sorte. Wer einen milden Geschmack und sanften Biss liebt, wählt am besten Kopf-, Kraus-, Eichblattsalat oder Lollo Rosso. Ein mildes Aroma aber knackigen Biss haben Eissalate, die in rot, gelb und grün angeboten werden. Die Blätter der Romanasalate sind kräftig und haben einen herzhaften Geschmack.

Mit einer bitteren Note kommen die Salate aus der Cichorium-Gruppe daher. Dazu zählen Radicchio, Chicorée und als typischer Wintersalat die Endivie, die es als glatte und krause Variante gibt. Ebenfalls ein Wintersalat aber mit mildem Nussaroma ist der Feldsalat. Auch in der kalten Jahreszeit muss also niemand auf saisonalen Salatgenuss verzichten.

Alle Salate haben eins gemeinsam: Frisch und knackig schmecken sie am besten. Ihr Geschmack wird optimal ergänzt durch eine leichte Vinaigrette. Hierzu verrührt man ein bis zwei Esslöffel milden Essig mit Pfeffer und Salz. Danach gibt man etwa zwei Esslöffel Öl dazu und rührt solange, bis sich alles gut vermischt hat. Diese Vinaigrette lässt sich auf Vorrat zubereiten. Im Kühlschrank hält sie sich in einem geschlossenen Gefäß vier bis fünf Tage.

Interessante Geschmacksvariationen ergeben sich durch die Zugabe von einem Teelöffel Senf, etwas Honig oder frischen gehackten Kräutern. Obwohl Salat frisch am besten schmeckt, braucht nicht jeder gleich nach dem Einkauf verarbeitet werden. Romana, Eissalat, Chicorèe und Radicchio halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu drei Tage.
aid, Dr. Maike Groeneveld


Pressemitteilung aid.de vom 14.11.2007

Mit Kohl fit durch den Winter

Abwechslungsreiches Gemüse für kreative Köche


***********************************************************

(aid) - Norddeutsche lieben Grünkohl, die Bayern ihr Weißkraut und Sauerkraut ist im ganzen Land beliebt. Nicht umsonst werden die Deutschen im Ausland oft die "Krauts" genannt. Wer bei Kohl aber nur an Eintöpfe denkt, irrt sich gewaltig, denn das Gemüse lässt sich vielseitig verwenden.

Von gutbürgerlich, über asiatisch bis mediterran - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und entsprechend der Saison eingekauft, schonen Kohlgemüse auch die Haushaltskasse. Jetzt haben Wirsing, Weiß- und Rotkohl ihre Hauptsaison. Später im Winter, wenn der erste Frost einsetzt, kommen Rosen- und Grünkohl dazu. Der Sommer ist dagegen Haupterntezeit für Kohlrabi, Broccoli, Blumen- und Chinakohl. Sauerkraut wird im Herbst aus Weiß- oder Spitzkohl hergestellt und gibt es dann das ganze Jahr über.


Die Familie der Kohlgemüse ist groß und jede Art hat einen typischen Geschmack und ihr charakteristisches Aussehen. Am mildesten sind Blumenkohl und Kohlrabi, am intensivsten schmecken Grünkohl und Wirsing. Ernährungsphysiologisch gesehen ist Kohlgemüse ideal, denn es enthält kaum Kalorien, dafür aber reichlich Vitamine und Mineralstoffe.

Der Vitamin-C-Gehalt ist teilweise so hoch, dass sich der Tagesbedarf bereits mit einer Portion decken lässt. Neben Vitamin C enthalten die meisten Arten auch erhebliche Mengen an Folsäure, Calcium, Kalium und Magnesium. Ein weiterer Pluspunkt sind die sogenannten Glucosinolate.

Sie bedingen den würzigen Geschmack und regen Entgiftungsfunktionen des Körpers an, weshalb der reichliche Verzehr von Kohlgemüse vermutlich das Krebsrisiko senken kann. Da diese Substanzen hitzeempfindlich und wasserlöslich sind, sollte Kohlgemüse - wenn überhaupt - nur kurz und mit wenig Wasser gegart werden.

aid, Dr. Maike Groeneveld


So 7. Sep 2008, 13:24
Profil E-Mail senden
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: Fr 28. Dez 2007, 21:10
Beiträge: 5199
Wohnort: Kreis Peine
Kameratyp:: Panasonic DMC-F50
Grafikprogramm:: PI X 3 * PSE 10
Mit Zitat antworten
Beitrag Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Pressemitteilung vom 14.10.2010:
Fenchel: Erfrischende Knolle sucht Geschmacksliebhaber

Erst wenige deutsche Gaumen erfreuen sich an ihrem feinwürzigen
Aroma, viele beachten sie kaum oder beäugen sie skeptisch. Die
Italiener hingegen huldigen die Fenchelknolle als Spezialität: Mehr als
fünf Kilogramm vertilgt jeder Bewohner jährlich. Ob roh im Salat, gegart
als Beilage oder überbacken im Auflauf – Gemüsefenchel lässt sich
leicht zubereiten und verleiht jedem Gericht eine dezente Anisnote. Von
deutschen Feldern wird das Gemüse noch bis Ende Oktober geerntet.
Auch in der heimischen Küche möchte es mit ungeahnten
Geschmackserlebnissen und gesunden Mitbringseln überraschen.

Eine weiß-grüne Zwiebel
Gemüsefenchel ist auch als „Bologneser Fenchel“, „Finocchio“ oder
„Süßer Fenchel“ bekannt. Ursprünglich stammt er aus Vorderasien
und dem Mittelmeerraum.

Bereits bei den Ägyptern, Griechen und Römern war der wilde Fenchel als
Gewürz- und Arzneipflanze beliebt. Der heutige Fenchel ist eine
Zuchtform aus einer wilden Art. Die Pflanze bildet oberirdisch eine
Zwiebel, die auch als Knolle bezeichnet wird. Sie entsteht durch die
Verdickung der Blattstiele. Die faustgroße, weiß-grüne Knolle mit grünen,
gefiederten Blättern ist je nach Sorte rund oder lang gestreckt.

Ein gesundes Gemüse mit Aroma
Fenchel hat wenig Kalorien und viele Ballaststoffe. Er ist reich an Provitamin
A, Vitamin E und C, Kalium und Magnesium. Das milde, leicht süßliche
Anisaroma beruht auf ätherischen Ölen, die die Durchblutung und Verdauung
fördern und die Leber- und Nierentätigkeit anregen.

Tipps rund um den Fenchel:
    • Einkauf: Die fedrigen Blätter sollten frisch und leuchtend grün und die
    Schnittstellen nicht angetrocknet sein.
    • Lagerung: Er hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage.
    • Vorbereitung:
      o Das zarte Kraut nicht wegwerfen, sondern fein gehackt über das
      fertige Gericht streuen.
      o Die äußere Blattschuppe entfernen, den Wurzelansatz glatt
      schneiden und die Stängel etwa auf Daumenbreite kürzen.
      o Die Knollen gründlich waschen, da sich leicht Erde zwischen den
      Blattschuppen einlagert.
      o Je nach Rezept die Knollen in Scheiben oder Streifen schneiden,
      halbieren oder vierteln.
    • Zubereitungsmöglichkeiten:
      o Roh ist er saftig und hat einen erfrischenden, feinwürzigen
      Geschmack. Als Salat lässt sich Fenchel gut mit Blattsalaten,
      Tomaten, Paprika und Gurken sowie Obst kombinieren
      o Gekocht, gebraten, geschmort oder gebacken entwickelt er das
      typische, leicht süßliche, nach Anis duftende Fenchel-Aroma. Für
      Gemüse werden die ganzen Knollen etwa 20 Minuten gekocht.
      Zum Aus- oder Überbacken werden sie vorher etwa 10 Minuten
      blanchiert. Gut passt Fenchel zu Fisch, hellem Fleisch oder zu
      Geflügel.
    • Zum Würzen eignen sich Knoblauch, Muskat, Pfeffer und geriebene
    Zitronenschale.


Fenchelgemüse
Zutaten für 4 Personen:
    1 Fenchelknolle
    1 Gemüsezwiebel
    2 EL Öl
    Salz und Pfeffer

Die Fenchelknolle putzen, halbieren und in feine Streifen schneiden.
Mit der Gemüsezwiebel ebenso verfahren. Beides zusammen in Öl in
einer Pfanne kurz anschwitzen, dann abdecken und auf kleine Hitze
schalten. Etwa 20 Minuten dünsten. Mit Pfeffer und Salz
abschmecken. Warm servieren. Eine leckere Beilage zu
Fischgerichten.

Schwierigkeitsgrad: einfach; Zubereitungszeit: 30 Minuten

Fenchelsalat
    1 Fenchelknolle
    6 EL Joghurt
    1 EL Zitronensaft
    1 Prise Zucker
    Salz, Pfeffer
    evtl. Walnüsse und Rosinen

Fenchel putzen und klein schneiden oder hobeln.
Joghurt, Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren und sofort
mit dem Fenchel mischen. Fenchelkraut fein schneiden und darüber
streuen. Nüsse und/oder Rosinen darunter mischen.

Schwierigkeitsgrad: einfach; Zubereitungszeit: 10 Minuten

__________________________________
Quellennachweis: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse www.bveo.de

_________________
Bild


Sa 16. Okt 2010, 15:01
Profil E-Mail senden
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: Fr 28. Dez 2007, 21:10
Beiträge: 5199
Wohnort: Kreis Peine
Kameratyp:: Panasonic DMC-F50
Grafikprogramm:: PI X 3 * PSE 10
Mit Zitat antworten
Beitrag Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Rotkohl: Das Festtagsgemüse

01.12.2010

Durch sein harmonisches Zusammenspiel mit Adventsgewürzen, Orangen, Backpflaumen, Nüssen und Maronen ist Rotkohl besonders zur Weihnachtszeit eine wahre Tafelfreude. Der typisch deutsche Kohlkopf bietet einen stimmungsvollen Kontrast auf dem Teller und steckt außerdem voller wertvoller Inhaltstoffe.

Blaukraut bleibt Blaukraut ...
Warum wird der Rotkohl in manchen Regionen auch Blaukraut genannt? Ganz einfach: der Rotkohl zeigt mit seiner Farbe den pH-Wert des Bodens an, in sauren Böden ist die Farbe eher rot und in alkalischen Böden nimmt der Kohl eine eher bläuliche Farbe an.

Rotkohl von deutschen Feldern
Die farbenfrohen Köpfe mit einem Gewicht zwischen 0,5 und 2 kg werden rund ums Jahr angeboten. Ab Juni wird der Frührotkohl geerntet - ideal für Rohkostsalate -, gefolgt von den Sommer- und Herbstsorten. Ab September bis November ernten die Gemüsebauern Dauerkohl, der eingelagert und bis Juli angeboten wird. Über die Hälfte der deutschen Produktion wird verarbeitet, vorwiegend zu Sauerkonserven, aber auch zu Tiefkühlprodukten.
Das größte zusammenhängende Kohlanbaugebiet Europas liegt in Dithmarschen, hinter den Deichen der Nordseeküste. Es bringt den höchsten Ertrag und die schwersten Köpfe hervor. Das gemäßigte, feuchte Seeklima und der schwere, gehaltvolle Marschboden bieten ideale Voraussetzungen für den Kohl mit seinem hohen Nährstoff- und Wasserbedarf.

Rot-violette Nährstoffbombe
Die kräftige Farbe verdankt der feinschmeckende Kohl sogenannten Anthocyanen – sekundären Pflanzenstoffen, die auch roten Beeren und Rotwein positive Eigenschaften verleihen. Außerdem ist Rotkohl besonders reich an Vitamin C. Aber auch Eiweiß, Kohlenhydrate und die Mineralstoffe Calcium, Kalium und Eisen sind wesentliche Inhaltstoffe.

Tipps rund um den Rotkohl:

Einkauf: Der Kopf sollte sich fest anfühlen und die äußeren Blätter nicht welk sein.

Lagerung:

    * Frühe Sorten lassen sich etwa einen Monat, Wintersorten bis zu einem halben Jahr im Keller lagern, wenn die Temperatur knapp über 0 °C liegt und die Luftfeuchtigkeit hoch ist.
    * Im Gemüsefach des Kühlschranks ist er bis zu drei Wochen haltbar. Angeschnittene Stellen sollten allerdings mit Folie abgedeckt sein.
    * Wenn Rotkohl zusammen mit Früchten gelagert wird, die noch nachreifen, z.B. Äpfel, verdirbt er als ethylenempfindliches Gemüse früher.

Vorbereitung:

    * Die äußeren und eventuell schadhaften Blätter entfernen. Dann vierteln und waschen. Den harten Strunk als Keil entfernen. Anschließend die Viertel in Streifen schneiden – sehr fein für Salate, ein wenig dicker für gekochte Gerichte. Wer es sich einfach machen will, nimmt die Brotschneide- oder Küchenmaschine.
    * Besonders gut schmeckt er, wenn man ihn über Nacht mit Äpfeln, Zitronensaft, Rotweinsessig, Salz und Zucker mariniert ziehen lässt und am nächsten Tag mit der Flüssigkeit gart.
Kochen: Rotkohl behält seine schöne Farbe, wenn man beim Kochen einen Schuss Saures wie Essig, Zitronensaft oder einen gewürfelten, säuerlichen Apfel zugibt.

Verwendung: Er lässt sich ebenso gut kochen wie schmoren, leicht dünsten oder aber roh als knackiger Salat zubereiten. Zusammen mit Äpfeln, Zwiebeln, Maronen oder Backpflaumen ist Rotkohl eine perfekte Beilage. Meist kennt man den Roten Kappes als Gemüse zu Gänse-, Enten- oder Wildgerichten, aber auch zu Bratwürsten oder Braten.


Rotkohl-Linsen-Salat

Bild

Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten (plus Abkühlzeit)
Pro Portion ca. 348 kcal/1460 kJ, 13 g Eiweiß, 22 g Fett, 21 g Kohlenhydrate

Zutaten für 4 Person:

    * 75 g Tellerlinsen
    * 400 g Rotkohl
    * 3-4 EL Apfelessig
    * Salz
    * Pfeffer
    * 1 Prise Zucker
    * 75 ml Gemüsebrühe
    * 4 EL Walnussöl
    * 40 g Walnusskerne
    * 2 kleine feste Birnen (à ca. 125 g)
    * 100 g Blauschimmelkäse
Zubereitungsweise:

Linsen in kochendem Wasser 15-20 Minuten bissfest garen. Rotkohl putzen und in feine Streifen hobeln oder schneiden. Essig, Salz, Pfeffer, Zucker und Brühe verrühren. Öl kräftig unterschlagen. Linsen abgießen, abtropfen lassen und etwas abkühlen lassen. Mit Kohl und der Vinaigrette vermengen und kurz durchziehen lassen.

Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Birnen waschen, vierteln und entkernen. Viertel in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Beides unter den Salat heben und abschmecken. Käse zerbröckeln und darüber streuen.
__________________________________
Quellennachweis Text und Bild: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse http://www.bveo.de


Mi 1. Dez 2010, 13:44
Profil E-Mail senden
Site Admin
Benutzeravatar

Registriert: Fr 28. Dez 2007, 21:10
Beiträge: 5199
Wohnort: Kreis Peine
Kameratyp:: Panasonic DMC-F50
Grafikprogramm:: PI X 3 * PSE 10
Mit Zitat antworten
Beitrag Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Rosenkohl: Das Nesthäkchen der Kohlfamilie

24.11.2010

Das feine Wintergemüse wird erst seit gut 200 Jahren angebaut. Damals gelang es Gemüsebauern in der Gegend um Brüssel, die walnussgroßen Kohlköpfchen zu züchten. Ihre Saison in deutschen Landen beginnt bereits im August. Da Rosenkohl Temperaturen bis zu minus 12 Grad verträgt, kann er mancherorts bis in den April hinein geerntet werden.

Kleiner Kohl in Röschenform
Noch im Jahr 1587 wurde der Kohl mit den vielen kleinen Köpfen als seltene und unbrauchbare Art beschrieben. Erst intensive Züchtungsarbeit in Belgien um 1785, später auch in Paris und England verwandelten den wilden Kohl nach und nach in eine schmackhafte Gemüseart. Die Pflanze bildet einen beblätterten, etwa einen Meter hohen Stamm mit kleinen, walnussgroßen Röschen in den Blattachseln. Die kleinen, grünen Kohlköpfe bestehen aus dicht übereinander liegenden Blättchen und schmecken herzhafter, aromatischer und feiner als die großen Kopfkohlarten.

Anspruchsvolle Köpfchen
Die hochstämmige Kohlart verlangt eine relativ aufwendige Pflege, einen nährstoffreichen Boden und gute Wasserversorgung. Die Ernte ist recht aufwändig, die Röschen werden zumeist noch per Hand gepflückt. Dazu werden die Strünke abgeschlagen und in einem temperierten Raum abgepflückt. Im Großanbau werden Pflückmaschinen eingesetzt. Da Rosenkohl keine lange Lagerung verträgt, muss er stets frisch vermarktet werden.
Kaltes Wetter macht dem „Kleinen“ offenbar nichts aus, im Gegenteil, nach dem ersten leichten Frost wird er noch aromatischer und zarter und der natürliche Zuckergehalt steigt an.

Winterlicher Vitamin- und Mineralstoffspender
Rosenkohl enthält einen hohen Anteil an Kalium, welches wichtig ist für den Wasserhaushalt, Eisen, das spielt eine wichtige Funktion bei dem Sauerstofftransport im Körper, Vitamin C, das die Immunabwehr stärkt und Vitamin K, das für die Blutgerinnung verantwortlich ist sowie Folsäure. Die Röschen erweisen sich damit als echter Fitmacher.

Tipps rund um den Rosenkohl:

Einkauf: Es sollte nur Rosenkohl im Einkaufskorb landen, der frisch, schön grün und knackig aussieht und fest geschlossene Köpfchen aufweist.

Lagerung:

    * Rosenkohl kann durch das pflanzliche Reifegas Äthylen geschädigt werden, deshalb nicht zusammen mit Äpfeln aufbewahren.
    * Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Rosenkohl wenige Tage haltbar.
    * Wer sich mit Rosenkohl bevorraten möchte, kann ihn blanchieren und einfrieren.

Vorbereitung:

    * Äußere, welke Blätter entfernen Strunk kürzen und waschen.
    * Für Rosenkohl im Ganzen den Stielansatz unten kreuzweise einschneiden. So wird er gleichmäßig gar.
    * Um die Vitamine zu schonen, das Gemüse in nur wenig Wasser kochen. Nach der Garzeit von 10 bis 15 Minuten sollte das Wasser weitgehend aufgesogen sein.
    * Würzen Sie mit Gemüsebrühe, das macht die Köpfchen noch schmackhafter.

Verwendung: Nicht nur als Beilage – mit Pfifferlingen und Steinpilzen, mit Speck und Zwiebeln, in Butter geschwenkt -, sondern auch als leckere Zutat in Aufläufen und Quiches, in Eintöpfen und Suppen oder als warmer Salat kommen die kleinen Röschen ganz groß heraus.


Rosenkohl mit Aprikosen und Lammspieß

Bild

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit:
ca. 40 Minuten (plus Zeit zum Wässern)

Pro Portion ca. 688 kcal/2879 kJ, 37 g Eiweiß, 45 g Fett, 23 g Kohlenhydrate

Zutaten für 4 Person:

    * 750 g Rosenkohl
    * Salz
    * 500 g Lammlachse (ausgelöster Lammrücken)
    * 2 EL Rapsöl
    * Pfeffer
    * 100 g getrocknete Soft-Aprikosen
    * 50 g Mandelblättchen
    * 2 EL Butter
    * 1 EL Currypulver
    * 200 ml Gemüsebrühe
    * 200 g Schlagsahne
    * 1 EL Zitronensaft
    * außerdem: 4 lange Holzspieße

Zubereitungsweise:

Holzspieße 30 Minuten wässern. Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. In kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten vorgaren. Fleisch waschen, trocken tupfen und in Würfel oder Scheiben schneiden. Auf die abgetropften Spieße stecken. Öl, Salz und Pfeffer verrühren, Fleisch damit bestreichen. Unter dem Grill im vorgeheizten Backofen bei 240 °C 12-15 Minuten braten, dabei einmal wenden.

Rosenkohl abgießen und abtropfen lassen. Aprikosen fein würfeln und mit Mandelblätchen in der heißen Butter ca. 3 Minuten anbraten. Mit Curry bestäuben und kurz anschwitzen. Rosenkohl zufügen, mit Brühe und Sahne ablöschen. Aufkochen und 5-8 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit den Lammspießen anrichten.
__________________________________
Quellennachweis Text und Bild: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse http://www.bveo.de


Mi 1. Dez 2010, 13:53
Profil E-Mail senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 9 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst neue Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Impressum | Datenschutzrichtlinie | Nutzungsbedingungen

Powered by phpBB © phpBB Group.
Designed by Vjacheslav Trushkin.
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
[ Time : 0.268s | 22 Queries | Steinbock | d11 ]