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Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
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Woelkchen
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 Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!Frische Winde, fliegende Wolken und ein Herbstwald im güldenem Gewand ermuntern zu ausgedehnten Spaziergängen, bevor der Winter ins Land zieht. Jetzt ist die Zeit der letzten Ernten angebrochen, Wintervorräte lagern schon z.T. in Truhen und Gläsern als Kompott oder Konfitüre. Mit den herbstlichen Saisongemüsen und dem Obst werden wir die Küche in einen Herbstwald verwandeln. Anheimelnde Gerüche erobern das Haus und ergänzen den Vorrat mit leckeren Lebensmitteln. Auf den Märkten bekommt man frische Zutaten für seine Gerichte. Der Kürbis steht nicht nur an Halloween auf dem Plan. Im Topf und auf dem Tisch macht er in seiner Vielfalt ein gutes Gesicht und hält uns im Winter fit und vital. Mehr dazu können Sie hier lesen: f15t516-kuerbisse-gesundes-herbstgemuese.htmlTina’s Kürbiscremesuppe:- Hokkaido ca. 800 g - Kartoffeln ca. 600 g - 1 Teel. Klein gehackten Chilli - 1 Bund Lauchzwiebeln - Lachsschinkenwürfel ca. 75g - Öl - 1 Roten Paprika - Rosmarin, Thymian, Brühe - 3 EL Creme fine zum Kochen Den Kürbis teilen, aushöhlen und in Würfel schneiden. Die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Die Lauchzwiebeln in ca. 3 cm lange Ringe schneiden. Den Paprika würfeln. Etwas Öl in den Topf geben, den Schinken, Chilli und das Gemüse nacheinander hineingeben und kurz dünsten. Mit ca. 600 bis 800 ml Wasser löschen und mit den Gewürzen ca. 20 Minuten kochen lassen. Abschmecken und Garkontrolle sind nun an der Reihe. Wenn die Suppe würzig, pikant und leicht scharf ist könnt ihr sie mit dem Creme fine verfeinern und pürieren. Ich lege dann gern noch ein paar Würstchen mit hinein. Wer es noch feiner haben möchte, kann zum Löschen die Hälfte des Wassers mit einem trockenen Weißwein austauschen. Guten Appetit! Die ersten Einlagerungskartoffeln sind schon auf dem Markt. Dieses vielseitige Gemüse ist besonders wertvoll in der Herbstküche und passt zu fast jeder leckeren Mahlzeit. Hier können Sie ein wenig über diese besondere Knolle nachlesen: f15t519-kartoffel-nicht-nur-eine-knolle.html Die Herbstzeit läd ein zu ausgedehnten Spaziergänge ein. Bewegung ist wichtig und frische Luft tut jedem gut. Und damit wir ja keinen Herbst- und Winterspeck ansetzen, uns gesund und fit halten, darf das kalorienarme Herbstgemüse nicht zu kurz kommen. Ob wir den Kohl in seiner Artenvielfalt nehmen oder die Pilze, richtig zubereitet mit wenig Fett sind sie der Gaumenkitzler schlechthin. f15t518-kleine-pilzkunde.htmlPilzsalat auf Pfannkuchen 500 g gemischte Pilze 4 EL Sherry Saft von 1/2 Zitrone Pfeffer 250 g Knochenschinken einige Salatblätter 2 EL kaltgepresstes Rapsöl etwas alten Gouda oder Bergkäse Pfannkuchenteig: 1 gehäuften EL Mehl 2 Eier 4 EL Milch Salz 4 EL frisch geriebenen Käse 4 EL gehackte Kräuter Außerdem: Butter zum Braten Für die Pfannkuchen das Mehl mit Eiern, Milch und etwas Salz glatt rühren. Den Käse und die Kräuter unterheben. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und aus dem Teig nacheinander zwei dünne Pfannkuchen backen. Abkühlen lassen, anschließend aufrollen und in schmale Streifen schneiden. Für den Salat die Pilze putzen und sauber bürsten. Je nach Größe halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. Portionsweise in Butter etwa 5 Minuten goldbraun braten. Anschließend Sherry und Zitronensaft zugeben. Salzen und pfeffern. Den Schinken in Streifen schneiden. den Salat waschen, gut abtropfen lassen und mit Öl vermischt auf 4 Tellern anrichten. Schinken- und Pfannkuchenstreifen und Pilze darauf verteilen. Den Käse darüber hobeln. Tipp: Noch schneller - Pfannkuchenstreifen durch geröstete Brotwürfel ersetzen. Ein jeder möchte ein wenig länger was haben von den frischen Genüssen aus der Natur. Fast in jedem Haushalt findet sich ein Plätzchen für einen Gefrierschrank bzw. eine Gefriertruhe. Hier ein paar Tipps für die Vorratshaltung in der Kältekammer: f15t517-gefriertabelle-obst-amp-gemuese.htmlIm Herbst riecht man aus so mancher Küche einen leckeren Apfelkuchen oder Bratapfel. Diese vielseitige Frucht ist für die süße und herzhafte Küche geeignet. Sauerkraut mit Äpfeln und frischen Kartoffeln sind ein Gedicht. Oder probieren Sie doch einfach mal Zwiebeln mit Rinderleber und frischen Äpfeln. Mehr Informationen finden Sie hier: f15t24-der-kulturapfel.htmlDie Tomatenernte geht dem Ende zu. Wer Glück hat, sie im eigenen Garten oder auf dem Balkon zu ernten, kann dieses Gemüse für allerlei haltbare und schmackhafte Gerichte in seine Vorratshaltung einbringen. Dazu hier ein paar Rezepte: f15t520-tomaten-rezepte-fuer-haltbare-produkte.htmlDer Herbst hat uns so viel zu bieten. Greifen Sie zu und machen Sie die Küche zu einem Platz, andem man die Früchte des Jahres mit Liebe zu bereitet und mit Freude isst. Ich wünsche Ihnen allen eine schöne Herbstzeit und eine wundervolles Jahresende. Genießen Sie jede Sekunde und halten Sie sich frisch und vital. Ihre Tina-Wölkchen Autor: Bettina Vetter
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| Sa 6. Sep 2008, 15:16 |
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Woelkchen
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 Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Herbsttipp: Sauerkraut schonend garen
Wenn draußen die Temperaturen sinken, schmeckt heißes Sauerkraut besonders gut. Doch entgegen vieler Rezeptempfehlungen gilt auch bei frischem Sauerkraut die Devise so kurz wie möglich erhitzen. 20 bis 30 Minuten Garzeit genügen. Vorteilig ist außerdem, kurz vor dem Servieren noch etwas rohes Sauerkraut unter zu mischen. Sauerkraut als eines der wertvollsten Wintergemüse enthält viele wichtige Inhaltstoffe, darunter auch hitzeempfindliche Substanzen. Daher lohnt es sich, Sauerkraut schonend zu garen. Auch Wässern schadet den sensiblen Inhaltstoffen. Eine Portion von 200 Gramm Sauerkraut deckt 40 Prozent der empfohlenen Zufuhr an Vitamin C, das bekanntlich gerade im Winter zur Stärkung der Abwehrkräfte gefragt ist. Auch punktet Sauerkraut mit beachtlichen Mengen an Folat, einem Vitamin, das für die Zellteilung und -bildung notwendig ist – erwähnenswert deshalb, weil nur 16 Prozent der Männer und 10 Prozent der Frauen die empfohlenen Zufuhrmengen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) erreichen. Dazu fördert Sauerkraut dank Ballaststoffen und Milchsäure die Verdauung ausgesprochen effektiv und wirkt so quasi als Schornsteinfeger des Körpers.
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Flug- & Pekingenten: geflügelte Genüsse
Von September bis Dezember reicht die Hauptsaison für knusprige Entenbraten. In dieser Zeit wird das beliebte Geflügel von den deutschen Verbrauchern am meisten nachgefragt. 0,9 Kilo Entenfleisch ließen sich die Deutschen pro Kopf im vergangenen Jahr schmecken. Damit befindet sich der Verbrauch seit Jahren auf konstantem Niveau.
Im Volksglauben galt die Ente früher als Wohlstandssymbol und Glücksbringer. Enten wurden bereits weit vor unsere Zeitrechnung in China gezüchtet, auch Römer, Gallier und Germanen erfreuten sich am delikaten Entenfleisch. Die Deutsche Pekingente stammt wie alle Hausenten von der auf Bäumen brütenden Stockente ab. Pekingenten gelten als zart und wohlschmeckend. „Junge Enten“ kommen mit etwa eineinhalb bis zwei Kilo in den Handel, „Enten“ mit 1,8 bis 2,5 Kilo.
Flugenten werden zoologisch zwischen Gans und Ente eingeordnet. Spanische Eroberer brachten sie im 16. Jahrhundert aus Südamerika mit nach Europa. Flugenten, auch Barberieenten genannt, zeichnen sich durch einen hohen Fleischanteil und relativ wenig Fett aus. Ihr Fleisch gilt als Delikatesse und ähnelt dem von Wildenten. Weibliche Tiere bringen mit zehn Wochen etwa 2,5 Kilo auf die Waage, Erpel in elf Wochen fünf Kilo. Generell gelten weibliche Enten als saftiger und aromatischer, Erpel als würziger.
Mulardenten sind eine Kreuzung zwischen Barberie- und Pekingente. Das Hauptangebot an frischer oder gefrorener Ware stammt von Frühmastenten, die zwischen sechs und acht Wochen alt sind. Beim Einkauf lohnt es sich, auf vollfleischige Tiere mit heller Haut zu achten. Vollfleischige, nicht zu fette Enten zeichnen sich durch qualitativ besonders hochwertiges Fleisch aus. Und keine Angst vor großen Tieren: Für Kleinhaushalte gibt es Entenfleisch in attraktiven Teilstücken.
Die Entenbrust ist das Beste von der Ente überhaupt und am schnellsten gar. Kenner verspeisen die Brust daher als erstes, während der Rest im Ofen fertig brutzelt. Eine Eigenart von Wassergeflügel ist die isolierende Unterhautfettschicht, die als Aromaträger geschätzt wird. Beim Braten erweist sie sich als ideal: Sie schützt das zarte Fleisch vor dem Austrocknen und lässt die Haut schön knusprig werden. Für Kaloriensparer lautet der Tipp, die Ente auf dem Rost zu braten, so dass das Fett abtropfen kann. Ernährungsphysiologisch gesehen weist Entenfett ein günstiges Fettsäuremuster auf. Es enthält überwiegend einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und ist leicht verdaulich. Hundert Gramm Entenfleisch liefern durchschnittlich 227 Kilokalorien, dazu reichlich Eisen, Zink und B-Vitamine.
CMA-Verbrauchertipp 20/40/07 CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH
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| So 7. Sep 2008, 13:18 |
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Woelkchen
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 Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Herbstfreuden – Süßes & Pikantes mit Kürbis, Apfel und Birne
Bunt gefärbtes Laub, warme, milde Herbstsonne und herrliche Lichtspiele in der Natur – jetzt heißt es, die Sinfonie der Farben noch einmal so richtig genießen. Und wenn es draußen dämmrig wird, warten drinnen bereits kunterbunte, kulinarische Sinnesfreuden: Leuchtend orangefarbene Kürbisse, rotbackige, knackige Äpfel und goldgelbe, saftige Birnen sind für Augen wie für den Gaumen ein Genuss.
Kürbisse gibt es jetzt auf dem Markt in Hülle und Fülle und in zahlreichen Varianten. Unschlagbar praktisch in der Küche ist der Hokkaido. Dieser muss nicht extra geschält werden und kann sogar im Ganzen geschmort werden. Botanisch gesehen sind Kürbisse kein Gemüse, sondern eine Beerenfrucht.
Sorten wie gelber Zentner bringen es zu beeindruckender Größe. Doch keine Angst – rekordverdächtige Exemplare sind auch scheibchenweise zu bekommen. Kürbisspalten können im Backofen ungeschält in Alufolie eingewickelt gegart werden. So lässt sich das Fruchtfleisch selbst bei hartschaligen Kürbissen mühelos auslösen.
Eine Kürbissuppe ist für Freunde und Familie schnell gezaubert. Eine fein gewürfelte Zwiebel in etwas Butter andünsten, ein Pfund zerkleinertes Kürbisfleisch sowie einen dreiviertel Liter Gemüsebrühe zufügen. Wer es exotisch mag, gibt noch eine rote, entkernte Chillischote, ein haselnussgroßes Stück frischen Ingwer und einen Stängel Zitronengras dazu. Bereits nach rund 15 Minuten Kochzeit ist es soweit: Zitronengras herausfischen, Suppe pürieren, mit Sahne verfeinern, salzen und pfeffern, fertig. Richtig was her macht das Süppchen, wenn es im ausgehöhlten Kürbis mit knusprig angebratenen Katenschinken und Kerbel angerichtet wird.
Ein Überraschungscoup lässt sich mit frittiertem Kürbis landen. Dazu Kürbisfruchtfleisch in schmale Spalten schneiden, mit Honig bepinseln, würzen, wie ein Wiener Schnitzel panieren und knusprig braten. Dabei schmeckt ein Schnittlauch-Sauerahm-Dip oder ein bunter, herbstlicher Blattsalat.
Saftige, knackige Äpfel, frisch vom Baum – bekanntlich konnte schon Eva im Paradies diesem Genuss nicht widerstehen. Aber manche Sorten benötigen etwas Lagerzeit, um den optimalen Geschmack zu entfalten. So weisen beispielsweise der fruchtig-säuerliche Boscoop oder der knackige Braeburn die perfekte Genussreife erst ab November auf, während die beliebten Sorten Cox Orange, Gala, Elstar und Delbarestivale unmittelbar nach der Ernte, sprich schon jetzt perfekt schmecken.
Unser Tipp zur Stärkung nach einem ausgiebigem Herbstspaziergang: Pfannkuchen mit karamellisierten Äpfeln. Dazu Apfelspalten in Butter anbraten und mit Zucker bestreuen. Einen etwas dickflüssiger gehaltenen Pfannkuchenteig darüber geben und von beiden Seiten goldgelb braten. Fehlt nur noch ein Cappuccino oder ein Kakao mit aufgeschäumter Milch – und der Genuss ist perfekt.
Auch bei Birnen ist die Genuss- und Pflückreife nicht immer identisch. Typische Herbstbirnen sind beispielsweise die alten Sorten „Köstliche aus Charneu“ oder „Conferènce“. Sobald sich die Stiele vom Fruchtfleisch ablösen lassen und damit meist im September die Pflückreife erreicht ist, werden sie geerntet. Auf den Markt kommen sie erst zwei bis drei Wochen später, wenn die Genussreife erreicht ist. Dagegen schmecken die beliebten Williams Christbirnen sofort nach der Ernte. Ob zu Edelpilzkäse und Walnussbrot, als Gelee auf dem Frühstücksbrötchen oder als Beilage zum herzhaften Braten – Birnen dürfen in der herbstlichen Landhausküche nicht fehlen.
Und was die schönen, intensiven Farben anbelangt: Sie sind ein Zeichen für große Mengen an Carotinoiden und Flavonoiden. Ernährungsexperten messen diesen pflanzlichen Farbstoffen eine beträchtliche Bedeutung zu. Sie empfehlen mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse täglich – je bunter, umso besser.
Warum werden Äpfel nach dem Anschneiden braun?
Das Phänomen kennt jeder: Frisch aufgeschnitten sehen Äpfel hell und appetitlich aus. Doch nach kurzer Zeit verfärben sie sich braun. Auslöser für diesen Prozess sind Enzyme, die mit den im Apfel enthaltenen Polyphenolen in Verbindung kommen. Durch Aufschneiden und Teilen des Apfels kommt es zur enzymatischen Verfärbung des Fruchtgewebes. Aber das lässt sich verhindern: Dazu einfach die Apfelstücke mit Zitronen- oder Limettensaft beträufeln. Zitrussaft geht mit dem Enzym eine Verbindung ein und setzt es so schachmatt. Auch kulinarisch erweist sich die Zugabe von Zitrussaft als Vorteil, denn es verstärkt das fruchteigene Aroma.
Äpfel werden aber auch durch Überlagerung und an Druckstellen braun. Hier beruht die Braunfärbung auf Verderb, wobei Patulin entsteht, ein Schimmelpilzgift, das als Leber schädigend gilt. Nach Untersuchungen der Deutschen Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie reicht es zum Entfernen von Patulin aus, die braune Stelle jeweils unterhalb des Rands zwei Zentimeter tief auszuschneiden.
Tipp: Äpfel lassen sich am besten bei Temperaturen von vier Grad Celsius lagern, also im Kühlschrank, in einem dunklen Keller oder auf dem kühlen Dachboden. Mit Folie bedeckt oder in einem Folienbeutel aus Polyethylen bleiben Lageräpfel saftig und knackig.
Sprichwörtlich bestens: Alles in Butter!
Einfach delikat: Duftendes Brot und frische Butter – mehr braucht es nicht, um Genuss pur zu erleben. Grund genug am 28. September 2007 den 9. Tag des Deutschen Butterbrotes zu feiern. Über 300 Brotsorten hierzulande sorgen dabei für jede Menge kulinarische Abwechslung. Und auch Butter ist längst nicht „nur“ Butter.
Jede Buttersorte besitzt ihre ganz besondere Note. Ob Sauerrahmbutter, Süßrahmbutter oder mildgesäuerte Butter, gesalzen oder ungesalzen bis hin zu kalorienreduzierten Varianten, für jeden Gaumen und jede Gelegenheit lässt sich der passende, goldgelbe Brotaufstrich finden. Sauerrahmbutter erhält den charakteristischen, feinsäuerlichen Geschmack durch den Zusatz von Milchsäurekulturen. Sie schmeckt zu allem, was herzhaft ist, besonders gut beispielsweise zu kräftigen Brotsorten aus Vollkorn oder zu würzigen Saucen. Süßrahmbutter wird aus ungesäuertem Rahm hergestellt und erhält dadurch einen milden, sahnigen Geschmack. Sie ist die ideale Basis für Süßspeisen wie Dampfnudeln oder Quarkauflauf und verleiht Gerichten mit milden Gemüsesorten den letzten Schliff: An fertig gegarte Möhren, Maiskolben oder Kohlrabi nur noch etwas Petersilie und einen Stich Butter zugeben, und schon ist eine schmackhafte Gemüsemahlzeit fertig. Mildgesäuerte Butter ist geschmacklich zwischen Süß- und Sauerahmbutter einzuordnen. Mit ihrem milden Charakter eignet sie sich perfekt für Gerichte wie Putenbrust, deren sanftes Aroma nicht übertönt werden soll. Butter ist übrigens besonders gut bekömmlich. Denn sie enthält leicht verdauliches Milchfett, dessen Schmelzpunkt noch unter der menschlichen Körpertemperatur liegt.
Für kleine Haushalte ideal: Butter lässt sich sehr gut einfrieren und wieder auftauen. Der Geschmack bleibt dabei unverändert. Gerüche anderer Lebensmittel nimmt Butter rasch an, daher ist es wichtig, sie entsprechend zu verpacken. Ob Butterdose aus Kunststoff, Glas oder Edelstahl ist dabei eine Frage der persönlichen Vorliebe. Wichtig ist aber: Butter im Kühlschrank am besten in das Butterfach in der Seitentüre stellen – so bleibt sie streichzart und jederzeit einsatzfähig.
Tipps für raffinierte, gästetaugliche Buttermischungen und weitere Ideen finden Interessierte in der Broschüre „Butterbrot Deutscher Trendsnack mit Kultstatus“ zum Download unter http://www.cma.de. Alles in Butter! Die Redewendung hat einen historischen Hintergrund. Im Mittelalter kamen zerbrechliche Gegenstände zum Transport in Fässchen mit flüssiger, warmer Butter. Diese wurde beim Abkühlen fest und umschloss schützend die wertvolle Fracht, die nun die holprigen Wege unbeschadet überstand.
_____________________________________________________________ CMA-Verbrauchertipp 19/38/07 CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH _____________________________________________________________ Partybrötchen mit Tomaten-Thymian-ButterZutaten für 6 Personen: 65 g Butter 2 EL Tomatenmark Salz, Zucker Cayennepfeffer 1 TLgehackter, frischer Thymian 3 Brötchen 6 hauchdünne Tomatenscheiben 6 halbierte Oliven Zubereitung: Butter und Tomatenmarkt verrühren, mit Salz, Zucker und Cayennepfeffer je nach Geschmack verfeinern. Den Thymian unterheben. Die Brötchen halbieren und auf jede Hälfte etwas von der Butterzubereitung geben. Mit den Tomatenscheiben und den Oliven dekorieren. _____________________________________________________________ Für den guten Start am Morgen: Kürbis-Kokos-MusZutaten für ca. 5 Gläser à 230 ml: 500 g Kürbisfleisch (geputzt gewogen) 250 ml Kokosmilch 1 kg Gelierzucker 1:1 1 Päckchen Zitronensäure (5 g) Zubereitung: Kürbis schälen, Kerne und faseriges Innere entfernen. Kürbisfruchtfleisch klein schneiden und in einen Topf geben. Kokosmilch hinzufügen, zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten unter gelegentlichem Rühren garen. Sobald das Fruchtfleisch weich ist, pürieren, Gelierzucker und Zitronensäure unterrühren und zum Kochen bringen. Anschließend 4 Minuten sprudelnd kochen lassen und sofort in heiß ausgespülte Twist-off-Gläser füllen. Gläser fest verschließen, umdrehen und 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen. _____________________________________________________________
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| So 7. Sep 2008, 13:20 |
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Woelkchen
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 Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Aktiv: Gesundheitsmagazin der KKH
Karotten / Möhren: Nicht nur für Hasen
Wussten Sie, dass Karotten kein Gemüse sind? Sie zählen zum Obst. Das haben die Bürokraten der Europäischen Unio so entschieden. Der Grund: In Ländern wie Portugal stellen die Menschen gerne Konfitüre mit Karottengeschmack auf den Frühstückstisch und wollen diese auch exportieren. Nach EU-Vorschrift kann Konfitüre aber nur aus Obst hergestellt werden. Damit das auch weiterhin möglich ist, hat die EU Karotten - je nach Region auch Möhren, Mohrrüben, Rübli, Wurzeln oder Gelbe Rüben genannt - kurzerhand zum Obst gemacht.
Wichtiger Vitamin-A-Lieferant
Die gesunden Eigenschaften der Karotte bleiben dagegen unverändert. Sie enthält viele Mineralien, Ballaststoffe, Folsäure und natürlich Betacarotin, die Vorstufe von Vitamin A. Dieses Vitamin spielt bei der Abwehr von Infekten eine große Rolle, es begünstigt außerdem das Wachstum der Haut, sorgt für schöne Fingernägel und liefert einen Grundbaustein für unsere Netzhaut. Deshalb soll die Karotte auch so gut für die Augen sein. Ein Mangel an Vitamin A kann zu Nachtblindheit führen. Da das Betacarotin aber in vielen Lebensmitteln vorkommt, haben Sehschwächen meist andere Ursachen und lassen sich nicht durch große Mengen Karottensalat beheben. Die empfohlene Tagesmenge von 800 bis 1.000 Mikrogramm Vitamin A kann dagegen schon mit einer einzigen großen Möhre ( etwas 50 Gramm) gedeckt werden.
in jedem Fall lecker
Ansonsten ist die Karotte sehr vielseitig: Babys bekommen sie als erste halbwegs feste Nahrung gereicht; im Winter schmückt sie die Gesichter der Schneemänner. Da der Zuckergehalt von Möhren recht hoch ist, stellt sich der "Mag-ich-nicht-Effekt" bei Kindern erstaunlich selten ein. Für Erwachsene sind sie roh mit einem leckeren Dip ein guter Ersatz für die Chips beim Fernsehen. Sie lassen sich als Snack, Suppe, Beilage, Püree, Auflauf, ja selbst als Kuchen oder Saft genießen. Trotz ihrer Süße enthalten sie kein Fett und kaum Kalorien. Ganz auf Fett sollte man allerdings beim Knabbern nicht verzichten Das Betacarotin verwandelt sich im Körper nur mithilfe von Fetten in Vitamin A. Darum Möhren am besten mit ein wenig Butter oder Öl andünsten oder bestreichen. Lecker sind auch geraspelte Möhren mit Zitronensaft, gemischt mit Nüssen, Mandeln, Rosinen und etwas flüssiger Sahne oder Schmand. Ein Tipp noch für die Lagerung: Wer Karotten im Bund kauft, sollte zu Hause das Grün abdrehen. So bleiben sie länger frisch.
Karotten-Ingwer-Suppe
Zutaten: 8 Personen 500 g Karotten 250 g mehlig kochende Kartoffeln 1 Zwiebel 20 - 30 g Ingwer 2 EL Öl 100 ml Orangensaft 3/5 l Gemüsebrühe Instant 100 g Creme fraiche Sojasoße Salz, Pfeffer 1 Bund frischer Koriander
Karotten, Kartoffeln und die Zwiebeln schälen und grob zerkleinern. Ingwer schälen, fein hacken oder reiben. Die Zwiebeln in Öl glasig dünsten. Karotten, Kartoffeln und Ingwer zugeben und kurz mitdünsten. Orangensaft und Brühe angießen. Alles einmal aufkochen lassen und bei kleiner Hitze 15 Minuten gar kochen.
Die Suppe fein pürieren, Creme fraiche einrühren und mit Sojasoße abschmecken. Koriander bis auf wenige Blättchen fein hacken und in die Suppe rühren. Zum Servieren das Gericht mit dem übrigen Koriander garnieren.
Dazu Baguette reichen.
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Marmelade aus Herbstgemüse
Karottenmarmelade mit Äpfel
1 kg Äpfel 400g säuerliche Äpfel 1/4l Wasser 1kg Kristallzucker 40g Ingwerwurzel 3 Zitronen 1 Orange
Karotten raspeln, Äpfel schälen und raspeln - mit Zucker und Wasser bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen - ca. 25 Minuten offen kochen dabei hin und wieder umrühren. Ingwerwurzel schälen und raspeln; Schale von Zitrone und Orange abreiben und zum Karotten-Apfelgemisch geben; Orange und Zitrone auspressen (ca. 1/4 l Saft) gegen Ende der Kochzeit dazugeben noch 10 Minuten weiterkochen - Die Masse im Topf mit dem Stabmixer pürieren - Marmelade noch heiß in die Gläser füllen, Gläser verschließen und auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.
Quelle: "Das Apfelkochbuch" Leopold Stocker Verlag
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Karotten-Orangen- Marmelade
500 g geraspelte Karotten 500 g Orangenfilets ½ l Orangensaft 1kg Gelierzucker
Karotten, Orangenfilets und -saft mit Gelierzucker in einem Kochtopf gut verrühren. Alles unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen, ca. 5 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen und vom Herd nehmen. Eventuell abschäumen - in vorbereitete Gläser füllen - umdrehen und auf dem Deckel stehen lassen.
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Kürbis-Kokos-Marmelade
1 kg Kürbisfleisch (geputzt gewogen), 1/2 l Kokosmilch aus der Dose, 2 kg Gelierzucker 1:1, 2 Pkg. Zitronensäure je 5 g.
Klein geschnittenen Kürbis mit Kokosmilch aufkochen und ca. 10 Minuten weich kochen. Zwischendurch umrühren. Kürbis fein pürieren. Gelierzucker und Zitronensäure einrühren. Unter Rühren 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Noch heiß in Gläser füllen.
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Kürbis-Apfelmarmelade
2 kg geschnittener Kürbis, 70 dag geschälte, geschnittene Äpfel, Saft von 2 Zitronen unter ständigem Rühren kochen; Zimt, Nelkenpulver, 1/8 l Weißwein, 3 kg Gelierzucker dazu, 15 min. köcheln, abfüllen.
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Kastanienmarmelade
500 g Kastanien; geschält, frisch oder tiefgefroren 5 dl ;Wasser (1) 300 g Honig 1 Prise Vanillemark 1 dl ;Wasser (2)
Wasser (1) aufkochen, die Kastanien zugeben und 20 Minuten köcheln lassen. Wasser abgießen, die Kastanien durchs Passe-vite treiben. Honig, Vanillezucker und Wasser (2) beigeben, alles gut vermischen und 24 Stunden an einem nicht zu warmen Ort stehen lassen. Am nächsten Tag gibt man das Kastanienpüree in einen Kochtopf, kocht es unter Rühren 20 Minuten und füllt es in heiß ausgespülten Gläser ein.
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Karottenmarmelade
1 kg Karotten Saft von 4 Zitronen 1 kg Puderzucker 120 g bittere Mandeln
Die Karotten reinigen, in Ringe schneiden und in einen Topf legen. Mit etwa gleiche Wassermenge langsam ganz weich kochen und durchdrücken. Die bittere Mandeln samt Schale abreiben und alle Zutaten leicht aufkochen. 4 EL Rum einrühren und heiss in Gläser füllen. Schließen, auf Kopf stellen und in Trockendunst sterilisieren.
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Orangen-Kaki-Marmelade
Zutaten für 4 Gläser à 350 ml: 500 g geschälte Orangen 400 g entstielte Kaki 1/8 l Wasser 20 g Dr. Oetker Gelfix Classic 1:1 (1 Beutel) 1 kg Zucker 6 EL Rum
Orangen und Kaki klein schneiden. Wasser dazugeben und zugedeckt zum Kochen bringen. Kochzeit: ca. 3 Min. Das Ganze pürieren und passieren. Gelierpulver 1:1 in das Fruchtmark einrühren und unter Rühren aufkochen. Zucker dazugeben und unter weiterem Rühren zum Kochen bringen. Kochzeit: 1 Min. Die Marmelade von der Kochstelle nehmen und den Rum einrühren. Die kochend heiße Marmelade sofort randvoll in Gläser füllen und verschließen.
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Zitronen-Minze-Marmelade
Zutaten für 7 Gläser à 350 ml: 500 g geschälte Zitronen 1 l Wasser 10 g Dr. Oetker Zitronensäure (1 Päckchen) 40 g Dr. Oetker Gelfix Classic 1:1 (2 Beutel) 2 kg Zucker einige Minzeblätter
Die Zitronen klein schneiden, Wasser und Zitronensäure dazugeben und das Ganze pürieren. Gelierpulver 1:1 einrühren und unter Rühren aufkochen. Zucker dazugeben und unter weiterem Rühren zum Kochen bringen. Kochzeit: ca. 2 Min. Die Minzeblätter klein schneiden. Die Marmelade von der Kochstelle nehmen und die Minzeblätter einrühren. Die kochend heiße Marmelade sofort randvoll in Gläser füllen und verschließen.
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Apfelgelee und Variationen
Zutaten: 1 1/4 l klarer Apfelsaft (ungesüßt) 1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1
Apfelsaft in einem Kochtopf mit Super Gelierzucker gut verrühren und unter Rühren zum Kochen bringen.
Kochzeit: 3 Min.
Das Gelee sofort randvoll in Gläser füllen und verschließen.
Apfelgelee mit Kumpuats
1150 ml Apfelsaft (ungesüßt) 100 g dünn geschnittene, entkernte Kumquats 1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1
Die Kumpuatsscheiben nach 2 Minuten Kochzeit dazugeben und 1 Min. weiter kochen.
Apfel-Quitten-Gelee
1l Apfelsaft (ungesüßt) 250 g Quittenwürfel 1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1
Tipp: Quitten mit einem Tuch trocken abreiben um den Flaum zu entfernen. Quitten waschen, abtropfen lassen, entstielen, entkernen und in Würfel schneiden.
Apfelgelee mit Calvados
1 l Apfelsaft (ungesüßt) 1/4 l Calvados 1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1
Apfelgelee mit Zitronenthymian
1 1/4 l Apfelsaft (ungesüßt) 1 Pkg. Dr. Oetker Super Gelierzucker 3:1 2 EL fein geschnittener Zitronenthymian
Den Thymian nach 2 Minuten Kochzeit dazugeben und noch 1 Minute weiter kochen.
--------- Ihr könnt den ganz günstigen Apfelsaft vom Aldi kaufen, wichtig 100 % Fruchtsaft und ungesüßt ----
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| So 7. Sep 2008, 13:21 |
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Woelkchen
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 Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Zuckerrüben: In acht Stunden zu feinstem Kristallzucker
Ob Salatsauce, Kaffee oder Kuchen – Zucker verleiht vielen Gerichten das gewisse Etwas. Doch bis das weiße Gold in die Zuckerdose kommen kann, sind viele fleißige Hände nötig. Unermüdlich läuft derzeit der Transport der Rüben zu den Zuckerfabriken, wo die Rüben zu Zucker verarbeitet werden Die Zuckerrübe zählt zur Familie der Gänsefußgewächse und wird in Europa erst seit rund 200 Jahren zur Zuckergewinnung genutzt. Bis dahin war Zucker eine Kostbarkeit. Bis ins Mittelalter wurden Speisen ausschließlich mit Honig gesüßt.
Kampagne heißt die Zeit der Zuckerrübenernte, die rund 180 Tage nach der Aussaat im Frühjahr, im September beginnt und je nach Witterung und Erntemenge bis Dezember dauert. Im Wirtschaftsjahr 2006/2007 ermöglichten 42926 Rübenbauern die Produktion von 3,2 Millionen Tonnen Zucker. Ein Kilo Zucker erfordert rund zehn Zuckerrüben. Noch auf dem Feld werden die frisch geernteten Rüben von der anhaftenden Erde befreit, damit möglichst viel vom kostbaren Ackerboden auf dem Feld verbleibt. In der Zuckerfabrik werden die Rüben dann nochmals gründlich gereinigt und zu Schnitzeln zerkleinert. Im Extraktionsturm wandern die Schnitzel nach oben, während ca. 70 Grad heißes Wasser von oben zufließt und den Zucker aus den Schnitzeln löst. Es entsteht der Rohsaft, der Rübenzucker und Nichtzuckerstoffe enthält. Natürliche Stoffe wie Kalk und Kohlensäuregas trennen die Nichtzuckerstoffe vom Rohsaft ab. Zurück bleibt der klare, hellgelbe Dünnsaft, aus dem in der Verdampferstation der goldbraune Dicksaft mit 65 bis 70 Prozent Zuckeranteil entsteht.
Beim nächsten Arbeitsgang geht es ähnlich heiß her. In riesigen Kochapparaten mit 80 Tonnen Fassungsvermögen dickt der sogenannte Dicksaft weiter ein, bis sich goldgelbe Kristalle bilden, die mit Sirup überzogen sind. Beim Schleudern in Zentrifugen bleiben die Zuckerkristalle im Sieb hängen, während der Sirup abfließt und erneut einer Kristallisation zugeführt wird. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis nur noch Melasse übrig bleibt. Sie wird überwiegend für die Viehfütterung und Hefeerzeugung verwendet.
Um die Raffinade, den schneeweißen Kristallzucker mit der höchsten Qualität und Reinheit zu erhalten, wird der Zucker nochmals aufgelöst, filtriert und erneut kristallisiert. Nur knapp acht Stunden sind seit Zerkleinern der Rüben bis zum frisch produzierten Kristallzucker vergangen. Jetzt muss der fertige Zucker nur noch getrocknet, gekühlt und abgepackt werden. Dann kann er als wichtiges Lebens- und Genussmittel seinen Weg zum Verbraucher antreten.
Lammrücken mit Honig-Wacholdersauce und Kartoffelklößen
Zutaten für 4 Personen:
1 kg Heidschnucken- oder Lammrücken
Für die Marinade: 1/8 l Rotwein 1/8 l Essig 1 große Zwiebel in Würfel 1 Möhre, würfeln 3 Lorbeerblätter 1 TL Pfefferkörner 1TL Wacholderbeeren 1 Nelke
Außerdem: 250 g Champignons 250 ml saure Sahne 3 TL Honig Butterschmalz zum Anbraten 1 TL Wacholderbeeren Salz, Pfeffer
Zubereitung: Essig und Rotwein sowie die Zwiebel- und Möhrenwürfel mit Lorbeer, Pfefferkörnern, Nelke und Wacholderbeeren vermengen und leicht salzen. Den Heidschnuckenrücken darin zwei bis drei Tage lang im Kühlschrank marinieren. Fleisch abtrocknen, in einem Bräter in Butterschmalz anbraten und etwas Marinade durch ein Sieb angießen. Bei 200 Grad Celsius offen etwa 40 Minuten braten, dabei ab und zu mit Wasser begießen. Champignons dazugeben und zugedeckt noch 15 Minuten garen. Bratenfond unter Rühren aufkochen, mit saurer Sahne binden, mit Honig, zerdrückten Wacholderbeeren, Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu Kartoffelklöße und Rotkohl reichen. Klöße eventuell halbieren und in heißem Butterschmalz anbraten. Hinweis: Der Braten kann auch unmariniert zubereitet werden.
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CMA-Verbrauchertipp 21/42/07 CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH _____________________________________________________________
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| So 7. Sep 2008, 13:22 |
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 Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Pressemitteilung vom aid.de vom 31.10.07
Blattsalat - von Langeweile keine Spur
Wintersorten sorgen für Abwechslung
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(aid) - Manchmal heißt es ja "früher war alles besser". Beim Salat ist es anders. Wer früher in einem Restaurant Salat bestellte, bekam oft nur ein kleines Schälchen mit ein paar Salatblättchen, die in einer undefinierbaren Soße ertränkt waren. Heute bieten die meisten Restaurants leckere große Salatteller an, die neben verschiedenen Blattsalaten auch noch sättigende Zutaten wie Oliven, Käse, Fleisch oder Fisch enthalten.
Und im Gemüsehandel kann der Verbraucher aus einer großen Palette mit unterschiedlicher Farbe, Form, Festigkeit und Geschmack wählen. Die Eigenschaften beruhen hauptsächlich auf der Sorte. Wer einen milden Geschmack und sanften Biss liebt, wählt am besten Kopf-, Kraus-, Eichblattsalat oder Lollo Rosso. Ein mildes Aroma aber knackigen Biss haben Eissalate, die in rot, gelb und grün angeboten werden. Die Blätter der Romanasalate sind kräftig und haben einen herzhaften Geschmack.
Mit einer bitteren Note kommen die Salate aus der Cichorium-Gruppe daher. Dazu zählen Radicchio, Chicorée und als typischer Wintersalat die Endivie, die es als glatte und krause Variante gibt. Ebenfalls ein Wintersalat aber mit mildem Nussaroma ist der Feldsalat. Auch in der kalten Jahreszeit muss also niemand auf saisonalen Salatgenuss verzichten.
Alle Salate haben eins gemeinsam: Frisch und knackig schmecken sie am besten. Ihr Geschmack wird optimal ergänzt durch eine leichte Vinaigrette. Hierzu verrührt man ein bis zwei Esslöffel milden Essig mit Pfeffer und Salz. Danach gibt man etwa zwei Esslöffel Öl dazu und rührt solange, bis sich alles gut vermischt hat. Diese Vinaigrette lässt sich auf Vorrat zubereiten. Im Kühlschrank hält sie sich in einem geschlossenen Gefäß vier bis fünf Tage.
Interessante Geschmacksvariationen ergeben sich durch die Zugabe von einem Teelöffel Senf, etwas Honig oder frischen gehackten Kräutern. Obwohl Salat frisch am besten schmeckt, braucht nicht jeder gleich nach dem Einkauf verarbeitet werden. Romana, Eissalat, Chicorèe und Radicchio halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu drei Tage. aid, Dr. Maike Groeneveld
Pressemitteilung aid.de vom 14.11.2007
Mit Kohl fit durch den Winter
Abwechslungsreiches Gemüse für kreative Köche
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(aid) - Norddeutsche lieben Grünkohl, die Bayern ihr Weißkraut und Sauerkraut ist im ganzen Land beliebt. Nicht umsonst werden die Deutschen im Ausland oft die "Krauts" genannt. Wer bei Kohl aber nur an Eintöpfe denkt, irrt sich gewaltig, denn das Gemüse lässt sich vielseitig verwenden.
Von gutbürgerlich, über asiatisch bis mediterran - für jeden Geschmack ist etwas dabei. Und entsprechend der Saison eingekauft, schonen Kohlgemüse auch die Haushaltskasse. Jetzt haben Wirsing, Weiß- und Rotkohl ihre Hauptsaison. Später im Winter, wenn der erste Frost einsetzt, kommen Rosen- und Grünkohl dazu. Der Sommer ist dagegen Haupterntezeit für Kohlrabi, Broccoli, Blumen- und Chinakohl. Sauerkraut wird im Herbst aus Weiß- oder Spitzkohl hergestellt und gibt es dann das ganze Jahr über.
Die Familie der Kohlgemüse ist groß und jede Art hat einen typischen Geschmack und ihr charakteristisches Aussehen. Am mildesten sind Blumenkohl und Kohlrabi, am intensivsten schmecken Grünkohl und Wirsing. Ernährungsphysiologisch gesehen ist Kohlgemüse ideal, denn es enthält kaum Kalorien, dafür aber reichlich Vitamine und Mineralstoffe.
Der Vitamin-C-Gehalt ist teilweise so hoch, dass sich der Tagesbedarf bereits mit einer Portion decken lässt. Neben Vitamin C enthalten die meisten Arten auch erhebliche Mengen an Folsäure, Calcium, Kalium und Magnesium. Ein weiterer Pluspunkt sind die sogenannten Glucosinolate.
Sie bedingen den würzigen Geschmack und regen Entgiftungsfunktionen des Körpers an, weshalb der reichliche Verzehr von Kohlgemüse vermutlich das Krebsrisiko senken kann. Da diese Substanzen hitzeempfindlich und wasserlöslich sind, sollte Kohlgemüse - wenn überhaupt - nur kurz und mit wenig Wasser gegart werden.
aid, Dr. Maike Groeneveld
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| So 7. Sep 2008, 13:24 |
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 Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Pressemitteilung vom 14.10.2010: Fenchel: Erfrischende Knolle sucht Geschmacksliebhaber
Erst wenige deutsche Gaumen erfreuen sich an ihrem feinwürzigen Aroma, viele beachten sie kaum oder beäugen sie skeptisch. Die Italiener hingegen huldigen die Fenchelknolle als Spezialität: Mehr als fünf Kilogramm vertilgt jeder Bewohner jährlich. Ob roh im Salat, gegart als Beilage oder überbacken im Auflauf – Gemüsefenchel lässt sich leicht zubereiten und verleiht jedem Gericht eine dezente Anisnote. Von deutschen Feldern wird das Gemüse noch bis Ende Oktober geerntet. Auch in der heimischen Küche möchte es mit ungeahnten Geschmackserlebnissen und gesunden Mitbringseln überraschen. Eine weiß-grüne ZwiebelGemüsefenchel ist auch als „Bologneser Fenchel“, „Finocchio“ oder „Süßer Fenchel“ bekannt. Ursprünglich stammt er aus Vorderasien und dem Mittelmeerraum. Bereits bei den Ägyptern, Griechen und Römern war der wilde Fenchel als Gewürz- und Arzneipflanze beliebt. Der heutige Fenchel ist eine Zuchtform aus einer wilden Art. Die Pflanze bildet oberirdisch eine Zwiebel, die auch als Knolle bezeichnet wird. Sie entsteht durch die Verdickung der Blattstiele. Die faustgroße, weiß-grüne Knolle mit grünen, gefiederten Blättern ist je nach Sorte rund oder lang gestreckt. Ein gesundes Gemüse mit AromaFenchel hat wenig Kalorien und viele Ballaststoffe. Er ist reich an Provitamin A, Vitamin E und C, Kalium und Magnesium. Das milde, leicht süßliche Anisaroma beruht auf ätherischen Ölen, die die Durchblutung und Verdauung fördern und die Leber- und Nierentätigkeit anregen. Tipps rund um den Fenchel:• Einkauf: Die fedrigen Blätter sollten frisch und leuchtend grün und die Schnittstellen nicht angetrocknet sein. • Lagerung: Er hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage. • Vorbereitung:
o Das zarte Kraut nicht wegwerfen, sondern fein gehackt über das fertige Gericht streuen. o Die äußere Blattschuppe entfernen, den Wurzelansatz glatt schneiden und die Stängel etwa auf Daumenbreite kürzen. o Die Knollen gründlich waschen, da sich leicht Erde zwischen den Blattschuppen einlagert. o Je nach Rezept die Knollen in Scheiben oder Streifen schneiden, halbieren oder vierteln. • Zubereitungsmöglichkeiten:
o Roh ist er saftig und hat einen erfrischenden, feinwürzigen Geschmack. Als Salat lässt sich Fenchel gut mit Blattsalaten, Tomaten, Paprika und Gurken sowie Obst kombinieren o Gekocht, gebraten, geschmort oder gebacken entwickelt er das typische, leicht süßliche, nach Anis duftende Fenchel-Aroma. Für Gemüse werden die ganzen Knollen etwa 20 Minuten gekocht. Zum Aus- oder Überbacken werden sie vorher etwa 10 Minuten blanchiert. Gut passt Fenchel zu Fisch, hellem Fleisch oder zu Geflügel. • Zum Würzen eignen sich Knoblauch, Muskat, Pfeffer und geriebene Zitronenschale. FenchelgemüseZutaten für 4 Personen: 1 Fenchelknolle 1 Gemüsezwiebel 2 EL Öl Salz und Pfeffer Die Fenchelknolle putzen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Mit der Gemüsezwiebel ebenso verfahren. Beides zusammen in Öl in einer Pfanne kurz anschwitzen, dann abdecken und auf kleine Hitze schalten. Etwa 20 Minuten dünsten. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Warm servieren. Eine leckere Beilage zu Fischgerichten. Schwierigkeitsgrad: einfach; Zubereitungszeit: 30 Minuten Fenchelsalat1 Fenchelknolle 6 EL Joghurt 1 EL Zitronensaft 1 Prise Zucker Salz, Pfeffer evtl. Walnüsse und Rosinen Fenchel putzen und klein schneiden oder hobeln. Joghurt, Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer verrühren und sofort mit dem Fenchel mischen. Fenchelkraut fein schneiden und darüber streuen. Nüsse und/oder Rosinen darunter mischen. Schwierigkeitsgrad: einfach; Zubereitungszeit: 10 Minuten __________________________________ Quellennachweis: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse www.bveo.de
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| Sa 16. Okt 2010, 15:01 |
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 Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Rotkohl: Das Festtagsgemüse01.12.2010 Durch sein harmonisches Zusammenspiel mit Adventsgewürzen, Orangen, Backpflaumen, Nüssen und Maronen ist Rotkohl besonders zur Weihnachtszeit eine wahre Tafelfreude. Der typisch deutsche Kohlkopf bietet einen stimmungsvollen Kontrast auf dem Teller und steckt außerdem voller wertvoller Inhaltstoffe. Blaukraut bleibt Blaukraut ... Warum wird der Rotkohl in manchen Regionen auch Blaukraut genannt? Ganz einfach: der Rotkohl zeigt mit seiner Farbe den pH-Wert des Bodens an, in sauren Böden ist die Farbe eher rot und in alkalischen Böden nimmt der Kohl eine eher bläuliche Farbe an. Rotkohl von deutschen Feldern Die farbenfrohen Köpfe mit einem Gewicht zwischen 0,5 und 2 kg werden rund ums Jahr angeboten. Ab Juni wird der Frührotkohl geerntet - ideal für Rohkostsalate -, gefolgt von den Sommer- und Herbstsorten. Ab September bis November ernten die Gemüsebauern Dauerkohl, der eingelagert und bis Juli angeboten wird. Über die Hälfte der deutschen Produktion wird verarbeitet, vorwiegend zu Sauerkonserven, aber auch zu Tiefkühlprodukten. Das größte zusammenhängende Kohlanbaugebiet Europas liegt in Dithmarschen, hinter den Deichen der Nordseeküste. Es bringt den höchsten Ertrag und die schwersten Köpfe hervor. Das gemäßigte, feuchte Seeklima und der schwere, gehaltvolle Marschboden bieten ideale Voraussetzungen für den Kohl mit seinem hohen Nährstoff- und Wasserbedarf. Rot-violette Nährstoffbombe Die kräftige Farbe verdankt der feinschmeckende Kohl sogenannten Anthocyanen – sekundären Pflanzenstoffen, die auch roten Beeren und Rotwein positive Eigenschaften verleihen. Außerdem ist Rotkohl besonders reich an Vitamin C. Aber auch Eiweiß, Kohlenhydrate und die Mineralstoffe Calcium, Kalium und Eisen sind wesentliche Inhaltstoffe. Tipps rund um den Rotkohl: Einkauf: Der Kopf sollte sich fest anfühlen und die äußeren Blätter nicht welk sein. Lagerung: * Frühe Sorten lassen sich etwa einen Monat, Wintersorten bis zu einem halben Jahr im Keller lagern, wenn die Temperatur knapp über 0 °C liegt und die Luftfeuchtigkeit hoch ist. * Im Gemüsefach des Kühlschranks ist er bis zu drei Wochen haltbar. Angeschnittene Stellen sollten allerdings mit Folie abgedeckt sein. * Wenn Rotkohl zusammen mit Früchten gelagert wird, die noch nachreifen, z.B. Äpfel, verdirbt er als ethylenempfindliches Gemüse früher. Vorbereitung: * Die äußeren und eventuell schadhaften Blätter entfernen. Dann vierteln und waschen. Den harten Strunk als Keil entfernen. Anschließend die Viertel in Streifen schneiden – sehr fein für Salate, ein wenig dicker für gekochte Gerichte. Wer es sich einfach machen will, nimmt die Brotschneide- oder Küchenmaschine. * Besonders gut schmeckt er, wenn man ihn über Nacht mit Äpfeln, Zitronensaft, Rotweinsessig, Salz und Zucker mariniert ziehen lässt und am nächsten Tag mit der Flüssigkeit gart.
Kochen: Rotkohl behält seine schöne Farbe, wenn man beim Kochen einen Schuss Saures wie Essig, Zitronensaft oder einen gewürfelten, säuerlichen Apfel zugibt. Verwendung: Er lässt sich ebenso gut kochen wie schmoren, leicht dünsten oder aber roh als knackiger Salat zubereiten. Zusammen mit Äpfeln, Zwiebeln, Maronen oder Backpflaumen ist Rotkohl eine perfekte Beilage. Meist kennt man den Roten Kappes als Gemüse zu Gänse-, Enten- oder Wildgerichten, aber auch zu Bratwürsten oder Braten. Rotkohl-Linsen-Salat Schwierigkeitsgrad: einfach Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten (plus Abkühlzeit) Pro Portion ca. 348 kcal/1460 kJ, 13 g Eiweiß, 22 g Fett, 21 g Kohlenhydrate Zutaten für 4 Person: * 75 g Tellerlinsen * 400 g Rotkohl * 3-4 EL Apfelessig * Salz * Pfeffer * 1 Prise Zucker * 75 ml Gemüsebrühe * 4 EL Walnussöl * 40 g Walnusskerne * 2 kleine feste Birnen (à ca. 125 g) * 100 g Blauschimmelkäse
Zubereitungsweise: Linsen in kochendem Wasser 15-20 Minuten bissfest garen. Rotkohl putzen und in feine Streifen hobeln oder schneiden. Essig, Salz, Pfeffer, Zucker und Brühe verrühren. Öl kräftig unterschlagen. Linsen abgießen, abtropfen lassen und etwas abkühlen lassen. Mit Kohl und der Vinaigrette vermengen und kurz durchziehen lassen. Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten. Birnen waschen, vierteln und entkernen. Viertel in dünne Scheiben hobeln oder schneiden. Beides unter den Salat heben und abschmecken. Käse zerbröckeln und darüber streuen. __________________________________ Quellennachweis Text und Bild: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse http://www.bveo.de
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| Mi 1. Dez 2010, 13:44 |
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 Re: Farbenfrohes Herbstgewand, auf dem Tisch im ganzen Land!
Rosenkohl: Das Nesthäkchen der Kohlfamilie24.11.2010 Das feine Wintergemüse wird erst seit gut 200 Jahren angebaut. Damals gelang es Gemüsebauern in der Gegend um Brüssel, die walnussgroßen Kohlköpfchen zu züchten. Ihre Saison in deutschen Landen beginnt bereits im August. Da Rosenkohl Temperaturen bis zu minus 12 Grad verträgt, kann er mancherorts bis in den April hinein geerntet werden. Kleiner Kohl in Röschenform Noch im Jahr 1587 wurde der Kohl mit den vielen kleinen Köpfen als seltene und unbrauchbare Art beschrieben. Erst intensive Züchtungsarbeit in Belgien um 1785, später auch in Paris und England verwandelten den wilden Kohl nach und nach in eine schmackhafte Gemüseart. Die Pflanze bildet einen beblätterten, etwa einen Meter hohen Stamm mit kleinen, walnussgroßen Röschen in den Blattachseln. Die kleinen, grünen Kohlköpfe bestehen aus dicht übereinander liegenden Blättchen und schmecken herzhafter, aromatischer und feiner als die großen Kopfkohlarten. Anspruchsvolle Köpfchen Die hochstämmige Kohlart verlangt eine relativ aufwendige Pflege, einen nährstoffreichen Boden und gute Wasserversorgung. Die Ernte ist recht aufwändig, die Röschen werden zumeist noch per Hand gepflückt. Dazu werden die Strünke abgeschlagen und in einem temperierten Raum abgepflückt. Im Großanbau werden Pflückmaschinen eingesetzt. Da Rosenkohl keine lange Lagerung verträgt, muss er stets frisch vermarktet werden. Kaltes Wetter macht dem „Kleinen“ offenbar nichts aus, im Gegenteil, nach dem ersten leichten Frost wird er noch aromatischer und zarter und der natürliche Zuckergehalt steigt an. Winterlicher Vitamin- und Mineralstoffspender Rosenkohl enthält einen hohen Anteil an Kalium, welches wichtig ist für den Wasserhaushalt, Eisen, das spielt eine wichtige Funktion bei dem Sauerstofftransport im Körper, Vitamin C, das die Immunabwehr stärkt und Vitamin K, das für die Blutgerinnung verantwortlich ist sowie Folsäure. Die Röschen erweisen sich damit als echter Fitmacher. Tipps rund um den Rosenkohl:Einkauf: Es sollte nur Rosenkohl im Einkaufskorb landen, der frisch, schön grün und knackig aussieht und fest geschlossene Köpfchen aufweist. Lagerung: * Rosenkohl kann durch das pflanzliche Reifegas Äthylen geschädigt werden, deshalb nicht zusammen mit Äpfeln aufbewahren. * Im Gemüsefach des Kühlschranks ist Rosenkohl wenige Tage haltbar. * Wer sich mit Rosenkohl bevorraten möchte, kann ihn blanchieren und einfrieren. Vorbereitung: * Äußere, welke Blätter entfernen Strunk kürzen und waschen. * Für Rosenkohl im Ganzen den Stielansatz unten kreuzweise einschneiden. So wird er gleichmäßig gar. * Um die Vitamine zu schonen, das Gemüse in nur wenig Wasser kochen. Nach der Garzeit von 10 bis 15 Minuten sollte das Wasser weitgehend aufgesogen sein. * Würzen Sie mit Gemüsebrühe, das macht die Köpfchen noch schmackhafter. Verwendung: Nicht nur als Beilage – mit Pfifferlingen und Steinpilzen, mit Speck und Zwiebeln, in Butter geschwenkt -, sondern auch als leckere Zutat in Aufläufen und Quiches, in Eintöpfen und Suppen oder als warmer Salat kommen die kleinen Röschen ganz groß heraus. Rosenkohl mit Aprikosen und Lammspieß Schwierigkeitsgrad: einfach Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten (plus Zeit zum Wässern) Pro Portion ca. 688 kcal/2879 kJ, 37 g Eiweiß, 45 g Fett, 23 g Kohlenhydrate Zutaten für 4 Person: * 750 g Rosenkohl * Salz * 500 g Lammlachse (ausgelöster Lammrücken) * 2 EL Rapsöl * Pfeffer * 100 g getrocknete Soft-Aprikosen * 50 g Mandelblättchen * 2 EL Butter * 1 EL Currypulver * 200 ml Gemüsebrühe * 200 g Schlagsahne * 1 EL Zitronensaft * außerdem: 4 lange Holzspieße Zubereitungsweise: Holzspieße 30 Minuten wässern. Rosenkohl putzen und den Strunk kreuzweise einschneiden. In kochendem Salzwasser ca. 5 Minuten vorgaren. Fleisch waschen, trocken tupfen und in Würfel oder Scheiben schneiden. Auf die abgetropften Spieße stecken. Öl, Salz und Pfeffer verrühren, Fleisch damit bestreichen. Unter dem Grill im vorgeheizten Backofen bei 240 °C 12-15 Minuten braten, dabei einmal wenden. Rosenkohl abgießen und abtropfen lassen. Aprikosen fein würfeln und mit Mandelblätchen in der heißen Butter ca. 3 Minuten anbraten. Mit Curry bestäuben und kurz anschwitzen. Rosenkohl zufügen, mit Brühe und Sahne ablöschen. Aufkochen und 5-8 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit den Lammspießen anrichten. __________________________________ Quellennachweis Text und Bild: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse http://www.bveo.de
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| Mi 1. Dez 2010, 13:53 |
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