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Richtige Kühlung & Gefriertabelle: Obst & Gemüse
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Woelkchen
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 Richtige Kühlung & Gefriertabelle: Obst & Gemüse
Je nach Saison bekommt man die verschiedensten Früchte und Gemüsesorten günstiger oder kann sie sogar im Garten bzw. auf dem Balkon ernten. Die Vorratshaltung in der Tiefkühltruhe oder -schrank haben sich trotz des leichten Vitaminverlustes bewährt. So kann man das ganze Jahr über seine Familie vielseitig ernähren. Etiketaufkleber mit dem Abpackdatum und der Mindesthaltbarkeit sollte man gut sichtbar und auch groß genug beschrieben am Gefriergut anbringen. Autor: Bettina Vetter Informationsquellen: Bedienungsanleitungen von TK-Truhe und -Schrank ________________________________________________ Tipps für Tiefgefrorenes: * Frieren Sie die Ware möglichst frisch ein, sonst beschleunigt sich der Vitamin- und Geschmacksverlust, die Lagerzeit wird kürzer.
* Aufgetautes kann man wieder einfrieren das sollte aber möglichst schnell geschehen. Dann ist es - aus hygienischen Gründen - manchmal sogar besser, als aufgetaute Lebensmittel noch längere Zeit vor der Verarbeitung zu lagern, wobei sich ja die Keime bilden.
* Auch rohes Fleisch können Sie - nach Angaben der Bundsanstalt für Fleischforschung - wieder einfrieren. Es sollte aber kühl aufgetaut und auch kühl gelagert haben.
* Blanchieren in kochendem Wasser oder dem Mikrowellengerät nützt Vitaminen und Aroma.
* Raumtemperaturen sind beim Auftauen ungünstig. Denn am Fleisch haftende Keime vermehren sich dabei flink, Vitamine werden schnell weniger. Wählen Sie lieber Kühlschrank-Temperaturen - was aber sehr lange dauern kann - oder probieren Sie die Methode >>Warm, aber schnell<< , indem Sie Gefriergut - in Folie - in warmes Wasser legen oder ohne Folie bei circa 50 grad Celsius in den Backofen; für kleinere Mengen ist auch die Mikrowelle geeignet.
* Achten Sie immer, auch bei kurzzeitigem Einfrieren, auf einwandfreie Verpackungen, sonst kann das Gefrorene austrocknen, fremden Geschmack annehmen oder verschmutzen.
* Achten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum. Die hiesigen Produkte tragen es in der Regel eine Kennzeichnung, allerdings nicht in der Obs- und Gemüseabteilung.
Autor: Bettina Vetter ___________________________________________________ Gefrieren oder Kühlen – eine Frage der Vitamine
Die Nachbarn bringen eine riesige Schüssel Erdbeeren vorbei, auf dem Markt locken die preiswerten Bohnen und im Garten sprießen die Kräuter aus eigenem Anbau. Doch was tun mit dem reichen Erntesegen, wenn man nicht alles auf einmal auftischen kann?
„Empfindliche Inhaltstoffe werden im Kühlschrank sehr schnell abgebaut, Einfrieren schneidet hier sehr viel besser ab“, informiert Dr. Volker Gaukel vom Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik der Universität Karlsruhe. Nach vier Tagen Lagerung im Kühlschrank enthalten grüne Bohnen nur noch 40 Prozent ihres ursprünglichen Vitamin-C-Gehalts, bei Raumtemperatur sind es nur noch 20 Prozent. Dagegen beträgt der Vitamin-C-Gehalt nach wenigen Tagen Tiefkühllagerung noch 100 Prozent und nach einem Jahr immerhin noch 80 Prozent.
Bevor Gemüse in den Kälteschlaf darf, sollte es blanchiert werden. „Blanchieren ist dazu da, Enzyme zu inaktivieren, die im Gemüse selbst noch bei Gefriertemperaturen unerwünschte Abbaureaktionen bei Proteinen oder Farbpigmenten verursachen können“, erklärt Gaukel. Dies verlängert die Haltbarkeit in der Tiefkühltruhe auf bis zu ein Jahr. Zum Blanchieren einen Topf Wasser zum Kochen bringen, maximal ein Kilo vorbereitetes Gemüse hinein geben und nur kurz darin erwärmen. Die Blanchierzeit beträgt bei Rosenkohl, Blumenkohl- oder Broccoliröschen drei Minuten. Bei Erbsen, Spinat, Bohnen und Kohlrabi in Scheiben genügen schon zwei Minuten, bei Zucchinischeiben sogar nur eine Minute. Das Gemüse danach sofort in Wasser mit Eiswürfeln abkühlen, allerdings nur so lange wie nötig im Wasser belassen, damit es nicht unnötig auslaugt.
Je schneller anschließend der Gefrierprozess abläuft, umso besser. Daher bei größeren Mengen schon vorher die Schockfrostschaltung des Gefriergeräts betätigen. Beim langsamen Gefrieren bilden sich größere Eiskristalle, die bei sehr sensiblen Zellstrukturen wie beispielsweise bei der Erdbeere zu Strukturzerstörungen führen können und das Phänomen der aufgetauten Matscherdbeeren erklären. Laut Gaukel konzentrieren sich beim langsamen Gefriervorgang außerdem die gelösten Stoffe außerhalb der Zelle stärker als innen. Dies versuchen die Zellen auszugleichen, indem sie Wasser nach außen pumpen – dabei schrumpfen sie, die Zellen werden zerstört und es kommt zu Tropfsaftverlusten. Beim industriellen Gefrieren verhindern dies hohe Luftströmungsgeschwindigkeiten, die über Erbsen & Co hinweg streichen und sie in maximal drei Minuten erstarren lassen. Doch auch zuhause lässt sich der Gefriervorgang beschleunigen. „Generell empfiehlt es sich, Obst und Gemüse auf einem Backblech zunächst vorzufrosten“ rät Wissenschaftler Gaukel. Günstig ist auch, das Gefriergut möglichst flach verteilt und zunächst unverpackt einzufrieren. So friert es schneller durch. Allerdings sollte es nach dem Vorgefrieren gleich verpackt werden, um ein Austrocknen zu vermeiden. Vakumieren führt bei Gemüse und Beerenobst häufig dazu, dass die Ware verblockt. Es reicht daher, das Gefriergut gut zu verschließen.
„Beeren werden nicht so schnell matschig, wenn man sie mit Zucker einfriert“, weiß Sabine Lamprecht vom Deutschen Hausfrauen-Bund (DHB).
Sie empfiehlt auf ein Kilo Früchte 100 Gramm Zucker. Und einfach praktisch:
Kräuter fein gehackt in Eiswürfelbereiter einfrieren, so lassen sie sich jederzeit gut entnehmen. Tipp: Gefroren verwenden, nicht erst auftauen. Eine weitere Idee ist, frisches Basilikum-Pesto in Einweg-Spritzbeutel zu füllen, klacksweise auf ein Tablett zu spritzen und vorzufrieren. Anschließend in eine Dose umfüllen und bei Bedarf als schnelle Würze für leckere Pastagerichte verwenden. Mit Lauch lassen sich Saucen und Suppen im Handumdrehen aufpeppen. Für den eisigen Vorrat Lauch lediglich in Ringe schneiden, nicht blanchieren. Auch schön: Bohnen zusammen mit frischem Bohnenkraut einfrieren, so lässt sich das Aroma des Sommers auch im Winter genießen.
Wichtig: Nur geeignete Verpackungen zum Einfrieren verwenden. Eis- oder Joghurtbecher etwa weisen keine Kälteelastizität auf und können leicht zerbrechen und splittern. Auch gebrauchte Gefrierbeutel besser nicht noch einmal verwenden, da sie mikrobielle Verunreinigungen aufweisen können.
Und für den besseren Überblick: Etiketten stets mit Abpackdatum versehen.
CMA-Verbrauchertipp 14/28/07 CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH
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| Sa 6. Sep 2008, 14:32 |
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Woelkchen
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 Re: Gefriertabelle: Obst & Gemüse
Ich habe mich aufgrund einer Frage mal im Netz schlau gemacht, wie lange geöffnete und frische Lebensmittel bei der richtigen Kühltemperatur im Kühlschrank haltbar sind. Bei den Trockenlebensmitteln wie Tee, Nudeln usw. wurde nicht der Kühlschrank vorrausgesetzt.
# Schwarztee 18 - 24 Monate # Aromatisierter Schwarztee 12 - 18 Monate # Grüntee 18 - 24 Monate # Aromatisierter Grüntee 12 - 18 Monate # Gelber- Weißer- und Blumentee 18 - 24 Monate # Kräutertee 12 - 18 Monate # Aromatisierter Rooibush 12 - 18 Monate # Rooibush, Catuaba, Honeybush, Mate & Lapacho 18 - 24 Monate # Aromat. Catuaba, Honeybush, Mate & Lapacho 12 - 18 Monate # Früchtetee 12 - 18 Monate # Hart- beziehungsweise Schnittkäse: acht bis zehn Tage # Teigwaren gegart: ein bis zwei Tage # Kopfsalat: ein bis zwei Tage # Brühwurst: zwei bis drei Tage # Roher Fisch und Hackfleisch sollten noch am Tag des Einkaufes zubereitet werden. # Geräucherte Wurst hält sich 2 bis 4 Tage, # Rohes oder gegartes Fleisch 2 bis 3 Tage # Bei 0° bis 4° Celsius hält sich Rindfleisch drei bis vier Tage # Kalb- und Schweinefleisch zwei bis drei Tage # Rohes Hähnchen allerdings nur 1 bis 2 Tage. # Pasteurisierte Milch kann 3 bis 4 Tage # Frischmilch 2 Tage # Geöffneter Joghurt, Quark und Sahne 3 bis 4 Tage # Frisch bis und Weichkäse 3 bis 4 Tage # Hart bis und Schnittkäse hält sich sogar 8 bis 10 Tage. # Beerenobst 1 bis 2 Tage # Steinobst 5 bis 10 Tage . # Pilze 5 Tage # Rohes Wurzelgemüse wie Möhren oder Rote Beete 2 bis 8 Tage. # Süssspeisen 2 Tage # Trockennahrungsmittel ca. 180 Tage
Frisches Fleisch muss zwischen 0 und 4 Grad Celsius gelagert werden. Ansonsten geht man von 4 bis 7 Grad im Kühlschrank aus. Ebenfalls wurde vorrausgesetzt, dass die Lebensmittel sorgfältig aufgewahrt werden. Also angebrochene Sahne natürlich abdecken, Wurst natürlich nicht lose im Kühlschrank ect.
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| So 7. Sep 2008, 13:26 |
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Woelkchen
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 Re: Richtige Kühlung & Gefriertabelle: Obst & Gemüse
aid Pressemitteilung vom 21.11.2007
Wie Obst und Gemüse länger knackig bleiben
Auf die richtige Lagerung kommt es an!
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(aid) - Gemüse und Obst schmecken am besten, wenn sie frisch sind. Aber wie bleibt die frisch eingekaufte Ware möglichst lange knackig? Im Gegensatz zu vielen anderen Lebensmitteln handelt es sich bei Obst und Gemüse um lebendige Ware. Auch nach der Ernte finden in den Früchten Stoffwechselvorgänge statt. Kühle Temperaturen und eine lichtgeschützte Lagerung verlangsamen diese Prozesse. Deswegen ist das Gemüsefach des Kühlschranks meistens der optimale Lagerplatz, insbesondere für Blattgemüse, Blumenkohl, Brokkoli, Lauch, Möhren, Salate, Spargel und Beerenobst.
Doch nicht jedes Gemüse und Obst fühlt sich dort wohl. Äpfel, Bananen, Mangos, Zitrusfrüchte, Auberginen, Gurken, Ingwer, Kartoffeln, Paprika, Tomaten und Zwiebeln halten sich besser, wenn sie bei Raumtemperatur an einem dunklen Ort gelagert werden. Da diese Früchte von Natur aus auch einigermaßen gegen Austrocknung geschützt sind, können sie vorübergehend sogar unverpackt aufbewahrt werden.
Alle Gemüsearten mit großer Oberfläche wie Kohl- und Blattgemüse verlieren dagegen durch Verdunstung relativ viel Wasser und sollten durch eine Verpackung geschützt werden. Optimal sind Plastikfolien mit Löchern, die sich aus Kunststoffbeuteln leicht selbst herstellen lassen. Unverzichtbar sind solche Verpackungen für alles, was im Kühlschrank gelagert wird, weil der kühle Luftstrom den Lebensmitteln besonders viel Wasser entzieht.
Luftdichte Verpackungen sind für frisches Gemüse und Obst aber ungeeignet, denn darin "ersticken" sie und verderben schneller.
Nicht alle Früchte vertragen sich untereinander. Manche scheiden Reifegase aus, die den Verderb empfindlicher Arten beschleunigen. Äpfel, Birnen, Mangos und Tomaten produzieren solche Reifegase und sollten nicht neben Apfelsinen, Mandarinen, Bohnen, Gurken, Möhren, Blattsalaten, Spinat, Brokkoli und anderen Kohlarten liegen.
Tipp:Diesen Effekt kann man sich andererseits manchmal auch zunutze machen: Unreife, harte Kiwis und Avocados werden schneller weich und wohlschmeckend, wenn sie in der Nähe eines reifen Apfels lagern.
aid, Dr. Maike Groeneveld
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| So 7. Sep 2008, 13:27 |
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Woelkchen
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 Re: Richtige Kühlung & Gefriertabelle: Obst & Gemüse
aid.de Pressemitteilung Nr. 31 vom 4. August 2010 Schnäppchen für den Winter macht man jetzt! Gute und günstige Lebensmittel jetzt einfrieren*********************************************************** (aid) - Die Obststräucher biegen sich, Zucchinis gibt’s im Überfluss und auf dem Markt locken preiswerte Sonderangebote, die danach rufen, irgendwie für den Winter haltbar gemacht zu werden. Die Marmeladengläser sind allerdings schon alle voll und so einen Einmachkessel wie Oma hat kaum noch einer. Was bleibt? Einfrieren! Während des Kälteschlafs bleiben Geschmack und Nährstoffe der Lebensmittel gut erhalten. Das gilt aber nicht ewig sondern nur sechs bis zwölf Monate und nicht alle Gemüse- und Obstarten eignen sich zum Einfrieren. Blattsalat, Weintrauben, Erdbeeren oder ganze Äpfel zum Beispiel mögen die frostigen Temperaturen von bis zu minus 18 Grad Celsius nicht. Sie werden beim Auftauen matschig, denn sie enthalten viel Wasser. Vor dem Einfrieren müssen Obst und Gemüse geputzt, gewaschen und teilweise auch zerkleinert werden. Gemüse wird blanchiert. Dazu wird es kurz überbrüht und nachher mit Eiswasser abgeschreckt. Das Blanchieren erhält die Farbe und inaktiviert Enzyme, die den Verderb der Lebensmittel fördern. Die Ware bleibt so länger haltbar. Beeren werden nicht so matschig, wenn man sie vorher mit Zucker mischt. Jetzt können die Lebensmittel verpackt und an die kälteste Stelle im Gefriergerät gelegt werden. Damit sie schnell durchfrieren, sollte man nicht zu viel Obst und Gemüse in einem Behälter einfrieren. Vergessen Sie nicht das Beschriften! Am besten Menge, Art und Einlagerdatum auf der Packung notieren. Ganz ordentliche Menschen führen ein Lagerbuch, denn es erspart das Wühlen in der Kälte. Wenn sie aufgetaut sind, sollten Lebensmittel rasch weiterverarbeitet werden. Gemüse kann zum Garen direkt in den Topf oder in die Mikrowelle gegeben werden. Die Garzeit ist um ein Drittel kürzer als bei frischen Lebensmitteln. Obst können Sie bei Raumtemperatur oder in der Mikrowelle auftauen. Wenn Sie das Obst süßen wollen, streuen Sie den Zucker gleich darüber. Und irgendwie fühlt es sich an, als wäre der Sommer wieder da… Britta Klein, www.aid.deWeitere Infos: www.aid.de/ernaehrung/haltbarmachen_gefrieren.php
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| Mi 4. Aug 2010, 15:02 |
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