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 Fit durch den Winter 
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Beitrag Fit durch den Winter
Fit durch den Winter


Wintersalate mit Saisongemüse


Jetzt ist die Zeit, in der wir unseren Körper mit reichlich frischen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen verwöhnen sollten. Die erkältungsreichste Zeit bietet dafür allerhand frische Zutaten. Mit ein wenig Raffinesse zubereitet, ersetzen Salate durchaus eine Hauptmahlzeit.

Los geht's: Die Schüsseln aus dem Schrank geholt und das knackige Vergnügen vorbereiten. Damit der Geldbeutel geschont bleibt, reiche ich sofort meine Saison-Tipps an Sie weiter.

Bei den grünen Salaten greifen Sie jetzt zu dem Feldsalat und dem Chicorée. Beide Salatsorten lieben kräftige Dressings, die Sie wahlweise mit Joghurt, saure Sahne oder Essig-Öl zubereiten können. Während der winterfeste Feldsalat einen nussigen Geschmack aufweist, glänzt der vielseitige Chicorée mit seinen Bitterstoffen, die für eine gut funktionierende Magenflora wichtig sind. Nicht jedem liegt der leicht bittere Geschmack. In diesem Fall empfehle ich, ihn als Beilage zu einem der anderen Salate oder als Dekoration der warmen Mahlzeit blattweise zu verwenden. Frische Leber mit Zwiebeln und Äpfeln geschmort, passt lecker zu einem frischen Feldsalat.

Rohkostsalate sind fast von allen Wintergemüsesorten leicht und schnell herzustellen. Ob nun Rotkohl, Spitzkohl oder Weißkohl, Möhren und Blumenkohl, sowie Chinakohl, Rote Beete, Rettich oder Sellerie, hier kommt jeder Gaumen zu seiner eigenen Befriedigung. Jede Kohlsorte liebt es, länger mariniert zu werden. Die Marinade zieht so in das Gemüse ein und lässt es rundum besser schmecken. So können Sie unbesorgt die Salate schon am Abend vorher zubereiten und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren.

Für die Kohlsalate werden die Strünke und harten Stiele entfernt und das Gemüse fein geraspelt. Sie können die Marinade ein wenig einkneten, bevor Sie den Salat bis zum nächsten Tag in den Kühlschrank stellen. Eine tolle Beilage zu allem Kurzgebratenen. So schafft es jeder, sich eine komplette und ausgewogene Mahlzeit in aller Schnelle zuzubereiten.

Möhren und Sellerie lieben sich, wenn beide dann zur Ergänzung einen Winterapfel, Nüsse oder Mandeln bekommen, ist der Genuss mit einer Joghurtmarinade perfekt. Wie wäre es, wenn Sie dazu ein zartes Hähnchenschnitzel mit frisch gebackenem Kräuterbrot essen oder Brotwürfel in Butter rösten und über den Salat streuen?

Rote Beete liebt ein wenig Zucker und sie muss vorher gekocht werden. Wer es mag, nimmt gleich ein wenig Meerrettich mit dazu. Schon mal probiert? Kräuterquark und Backofenkartoffeln ergeben mit einem Rote Beete-Salat eine komplette Mahlzeit. Sie mögen sie nicht? Wie wäre es mit einem selbst gemachten Fischsalat? Rote Beete gibt ihm den Geschmack und die Farbe. Bitte achten Sie immer darauf, dass Sie Handschuhe tragen.

Jeder hat eine Fensterbank. Auf der kann man das ganze Jahr über Sprossen ziehen und einige frische Küchenkräuter stehen haben. Die auf die Salate gestreut, ergänzen ihn mit wichtigen Nähr- und Vitalstoffen.

Salate lieben Gesellschaft. Ob es nun das warme Kurzgebratene ist oder das Gleiche in kalt, Käse oder Schinkenwürfel sowie Kartoffeln und Saisonobst oder frisch gekochte Eier. Die Vielfalt kann man beliebig kombinieren. Wie wäre es mit paniertem Schafskäse in Butterschmalz gebraten oder gerösteten Speck mit Zwiebeln unter einem Kohlsalat? Obst in Wintersalaten mit einem Joghurt-Saure-Sahne-Dressing ist nicht nur für die Kinder eine Leckerei. Gedünstete Pilze eignen sich ebenfalls als warme Beilage zu einem Salat. Frischer Kartoffelpuffer belegt mit Salatzutaten und einem Quark-Joghurt-Dip lässt Kinderaugen glänzen.

Wer keine Zeit, Lust und Muße hat, legt von allem etwas auf einen Teller oder garniert den Tellerrand mit Orangenscheiben, Mangostückchen, Sprossen, Kiwi ect. und streut über sein Essen stets passende und frische Kräuter.

Mein neuster Tick am Abend: Ich presse mir 2 Orangen aus und gebe einen Naturjoghurt, frische Mangostücke und Kiwischeiben hinzu. Ein paar Roggenknusperhäufchen von Kinderhand auf das Backblech geschubst, ist mein Abendessen schon fast perfekt. Nach dieser Vorspeise gibt es gern noch ein frisches Brot mit Gemüsesticks und einem Quarkdip. Probieren sie es mal, zufriedener kann man sich nicht zur Nachtruhe begeben. Optimal wäre es, wenn Sie noch einen ausgiebigen Spaziergang vor dem Essen einplanen könnten. So passt alles zu einander, Sauerstoff, Bewegung und eine gesunde Ernährung. 20 Minuten in einem schnelleren Gang, kurbeln den gesamten Stoffwechsel an. Wer weiß, vielleicht erhascht Ihr Auge gleich noch den Sonnenuntergang oder die ersten Knospen der nahenden Frühlingsblüher.

Wem bei dem Spaziergang der "Wilde Schnittknoblauch" oder das "Bärlauch" über den Weg laufen, kann sich gleich ein wenig mit den leckeren Wildkräutern eindecken. Die Saison hat gerade begonnen. Doch Vorsicht: Sie sollten diese Pflanzen schon kennen, bevor Sie sie ernten und essen.

Fit durch den Winter bedeutet auch, den Frühling mit aller Kraft begrüßen und kein Pfund zuviel ärgert die leichteren Kleidungsstücke oder die Waage. Achten Sie deshalb besonders darauf, dass Sie so wenig wie möglich Mayonnaisen-Dressings oder fettes Fleisch zu sich nehmen. Saucen kann man gut und gern auch mit Milch statt Sahne machen. Und statt einem süßen Teller gibt es Salatknabbereien mit Dip's. Somit wird Sie das Überangebot an Frühlingsdiäten total kalt lassen. Sie schlüpfen einfach in die vorhandene Kleidung und nichts kneift.

Hier noch eine kleine Liste der Zutaten, die jetzt Nebensaison haben und immer noch günstig zu bekommen sind. Damit wird die Kombinationsvielfalt noch reichhaltiger:

Birnen, Blattspinat, Endiviensalat, Kohlrabi, Lauch, Meerrettich, Möhren, Radicchiosalat, Radieschen, Rettich, Salatgurken, Wirsing, Zucchini, Zwiebeln


Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Kreieren und noch mehr Vergnügen beim Essen. Bleiben Sie gesund und munter.

Bis dahin
liebe Grüße

Side Admin Woelkchen

Tipp: Lesen Sie außerdem: Der Kultur-Apfel



Autor: Bettina Vetter


So 30. Dez 2007, 15:25
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Beitrag Re: Fit durch den Winter
aid PresseInfo Nr.: 46/08
vom 12. November 2008

Heiß und sahnig-süß
Esskastanien für kalte Tage



(aid) - An einem kalten Herbsttag schmecken frisch geröstete Esskastanien oder Maronen besonders gut. Sie sind etwas kleiner als die bekannten, ungenießbaren Rosskastanien, mit denen sie übrigens nicht näher verwandt sind. Erst durch das Kochen oder Rösten wird das Schalenobst weich und entwickelt das typische, leicht süßliche Aroma. Kastanien eignen sich nicht nur zum Essen "auf der Hand" am Straßenstand oder auf Märkten. Auch in der Küche findet die herbstliche Köstlichkeit vielseitige Verwendung. Die Nüsse sind als cremige Suppe, im Kuchen oder als Nachspeise ein Genuss. Sie schmecken püriert als Beilage zu Wildgerichten, als Füllung für Geflügel und glasiert beispielsweise in Verbindung mit Rot- oder Rosenkohl.

Essbare Kastanien stammen ursprünglich aus dem Schwarzmeergebiet. In Europa wachsen die Früchte überwiegend in Italien, Spanien und Frankreich. Das aus ihnen gewonnene Mehl diente der ärmeren Bevölkerung lange Zeit als Grundnahrungsmittel. Im Handel sind frische Esskastanien, übrigens auch aus Südwestdeutschland, von September bis März erhältlich. Die beste Wahl sind pralle, glänzende Früchte, die nicht länger als eine Woche bei Zimmertemperatur gelagert werden sollten.

Schneiden Sie die Früchte vor der Zubereitung mit einem kleinen, scharfen Messer kreuzweise an. Dann werden die Kastanien auf ein Backblech gelegt und je nach Größe etwa 15 Minuten bei 180 bis 200 Grad geröstet bis sich die Schale nach außen biegt. Am besten schält man die Früchte mit einem Kochmesser, solange sie noch heiß sind. Dabei ist auch die pelzige Innenhaut vollständig zu entfernen. Alternativ lassen sich die eingeschnittenen Kastanien fünf Minuten kochen. Durch das Rösten werden sie jedoch schmackhafter, weil sich mehr Stärke in Zucker verwandelt.

Wer in diesen Tagen aufmerksam durch die Wälder spaziert, kann wilde Esskastanien finden. Erst wenn die stacheligen Fruchthülsen aufplatzen und die Kastanien auf den Boden fallen, sind sie reif. Am besten lassen Sie die frisch gesammelten Früchte ein paar Tage an einem luftigen Ort trocknen, damit ein Teil der Stärke verzuckert und die Früchte noch süßer schmecken.

aid, Heike Kreutz

Weitere Informationen: Mehr über Nüsse erfahren Sie in der Rubrik "Lebensmittel von A-Z" auf www.was-wir-essen.de


Mo 17. Nov 2008, 08:18
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Beitrag Re: Fit durch den Winter
Pressemitteilung aid.de 49/09

Apfel, Nuss und Mandelkern
Botanisch gesehen eine harte Nuss
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(aid) - Apfel, Nuss und Mandelkern essen alle Kinder gern. Wohlbekannt ist dieser Vers und zur Weihnachtszeit immer gern bemüht, wie auch hier. Ein wenig altmodisch klingt der Text, wer würde noch vom "Mandelkern" sprechen, statt von "Mandeln"?

Neben dem Dichter freut's jedoch auch den Botaniker, denn der essbare Teil der Mandel ist in der Tat nur der Kern einer Frucht, genau genommen einer Steinfrucht. Am Baum ist dieser Kern noch von einer harten Schale umgeben, die wiederum von grünem Fruchtfleisch eingeschlossen ist. Der Aufbau der Frucht gleicht somit eher den nah verwandten Pfirsichen und Aprikosen, nur dass bei diesen das Fruchtfleisch statt des Kerns essbar und schmackhaft ist.

Zu den echten Nüssen gehören neben der Haselnuss Esskastanien und Macadamianüsse. Bei ihnen ist der Kern von einer vollständig verholzten Fruchtwand umschlossen und es findet sich kein faseriges oder weiches Fruchtfleisch.

Die Walnuss galt unter Botanikern lange als Steinfrucht, da sich über der harten Schale noch die faserige grüne Hülle befindet. Forschungen der Ruhr-Universität in Bochum aus dem Jahr 2006 haben jedoch ergeben, dass diese Hülle nicht - wie bei Steinfrüchten - aus Blütenorganen besteht, sondern sich aus Blattorganen entwickelt. Damit ist die Walnuss tatsächlich eine Nuss.

Und was sind Schalenfrüchte? Botanisch ist diese Kategorie gar nicht vorgesehen. Sie dient stattdessen im Handel zur Zusammenfassung von essbaren Nüssen und Kernen, die sich eben durch eine harte Schale auszeichnen, aber streng genommen nicht alle Nüsse sind.
Der Apfel wiederum ist eine Balgfrucht, genau genommen eine Sammelbalgfrucht. In diesem Fall besteht sie aus fünf Balgfrüchten, die das Kerngehäuse bilden und vom ehemaligen Blütenboden umschlossen werden, der jetzt zum leckeren Fruchtfleisch geworden ist.
Aber eins haben die erwähnten Früchte alle gemeinsam: Botanische Spitzfindigkeiten hin oder her - sie schmecken lecker und sollten auf keinem Weihnachtsteller fehlen.
aid, Anne Staeves


Mi 2. Dez 2009, 14:29
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Beitrag Re: Fit durch den Winter
Pressemitteilung aid.de 3/10 Januar 2010

Der Spargel des Winters
Schwarzwurzeln vielseitig zubereiten

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(aid) - Jetzt hat die Schwarzwurzel Saison. Das zarte Wintergemüse bereichert den Speiseplan und erinnert in der Zubereitung und im Geschmack an Spargel. Das Aroma ist jedoch intensiver und eher nussartig. Schwarzwurzeln schmecken in der Suppe oder im Eintopf, als Püree und gebacken als Gemüsebeilage zu Wildgerichten. Besonders gut harmoniert der "Winterspargel" mit Äpfeln, Nüssen, Möhren oder Erbsen, ist aber auch roh im Salat ein Genuss. Dazu werden die Wurzeln gerieben und zum Beispiel mit etwas Zitronensaft, Jogurt oder saurer Sahne, frischen Kräutern und einem Hauch Meerrettich verfeinert.

Das Putzen der Wurzeln ist sehr aufwendig, der austretende Saft kann die Hände verfärben. Daher empfiehlt es sich, entweder Gummihandschuhe zu tragen oder erst nach dem Kochen und Abschrecken in kaltem Wasser die Stangen zu schälen. Legen Sie die rohen, geschälten Wurzelstücke direkt in eine Mischung aus Wasser, Essig und Mehl oder in Zitronenwasser. So bleiben die Stangen weiß. Nur frische und unverletzte Wurzeln gehören in den Einkaufskorb. Das Fruchtfleisch sollte weiß und nicht holzig oder faserig sein. Im Gemüsefach des Kühlschranks lassen sich Schwarzwurzeln einige Tage aufbewahren.

aid, Heike Kreutz


Mi 20. Jan 2010, 15:27
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Beitrag Re: Fit durch den Winter
Pressemitteilung aid.de 4/10

Steckrüben in der Küche
Fein-würzige Abwechslung

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(aid) - Kurz vor Saisonende finden Verbraucher jetzt noch Steckrüben von heimischen Feldern in den Supermarktregalen. Das Wurzelgemüse mit dem feinen herbsüßlichen Geschmack wird inzwischen auch von Gourmetköchen sehr geschätzt. Dabei war die Steckrübe, auch Kohlrübe genannt, in früheren Zeiten Nahrungsgrundlage für die ärmere Bevölkerung. Im so genannten Steckrübenwinter 1916/17 mussten sich die Menschen sogar fast ausschließlich von dem Wurzelgemüse ernähren, da Nahrung knapp und die Kartoffelernte ausgefallen war.

Traditionell wird die vielseitige Rübe als deftiger Eintopf mit Kartoffeln, Möhren und geräuchertem oder gepökeltem Fleisch gekocht. Sie schmeckt aber auch als Gemüsebeilage oder roh und geraspelt im Salat - kombiniert mit Apfelstückchen, Rosinen, Nüssen, Himbeeressig und Walnussöl. In Salzwasser gegart und mit etwas Butter und Muskat verfeinert, gelingt ein leckeres Steckrübenpüree. Für eine feine Suppe werden die geschälten Rüben in Streifen geschnitten, mit Sahne und einer Bouillon püriert und etwas Curry abgeschmeckt.

Achten Sie beim Einkauf auf Frische und Qualität und bevorzugen Sie kleinere Exemplare. Das Rübenfleisch sollte nach dem Aufschneiden nicht holzig sein und keine Wurmstiche haben. Im Gemüsefach bleibt die Steckrübe einige Tage frisch.
aid, Heike Kreutz

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Do 28. Jan 2010, 14:45
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Beitrag Re: Fit durch den Winter
Rote Bete: Purpurne Kugel mit Geschmack

Mit ihrer Form und Farbe erinnert sie kurz vor Weihnachten an eine Christbaumkugel. Doch rote Beete sieht nicht nur schön aus, sondern besitzt ein süßlich-erdiges Aroma, viele gute Inhaltstoffe und lässt sich auf vielseitige Art zubereiten.

Rote Rübe als Wintergemüse
Die 100 bis 600 Gramm schweren Rüben werden hierzulande meist im Oktober, gebietsweise im November, bei möglichst trockener Witterung und vor Frostbeginn geerntet. Da sie sich gut lagern lassen, sind sie aber den ganzen Winter über bis in den April hinein als Frischware im Handel erhältlich. Die Bedeutung für den Frischmarkt ist jedoch stark zurückgegangen. Zugenommen hat dagegen der Verkauf gekochter Roter Bete in Vakuumpackungen. Das Gemüse wird überwiegend industriell zu Sauer- und Nasskonserven, Saft und Tiefkühlprodukten verarbeitet.

Aromatische Gemüse- und Heilpflanze
Die Rote Beete ist seit 2000 Jahren als Gemüse- und Heilpflanze bekannt. Auch neue Forschungsergebnisse sprechen der Roten Bete gesundheitsfördernde Wirkungen zu: Sie gilt als blutreinigend, -bildend und regt die Darm- und Leberfunktion an. Ihr gesundheitlicher Wert liegt in ihrem hohen Gehalt an Mineralstoffen, Folsäure, Kalium, dem kräftig-roten Glykosid Betanin sowie organischen Säuren.

Tipps rund um die Rote Bete:

Einkauf: Man sollte auf eine glatte Schale und feste Struktur achten.
Lagerung: Rote Beete ist im Gemüsefach des Kühlschranks mehrere Wochen haltbar.

Vorbereitung:

    * Die Knollen gründlich waschen, am besten bürsten. Dabei jede Verletzung der Schale vermeiden, sonst blutet der rote Saft aus und das Gemüse verliert sein besonderes Aroma.
    * Da Rote Bete stark färbt, sollte man die Hände vor der Zubereitung mit etwas Speiseöl einreiben und nachher mit Essigessenz oder Zitronensaft abreiben oder Handschuhe überstreifen.
    * Wer seine Kleidung unfreiwillig einfärbt, sollte die Flecken gleich mit heißem Wasser entfernen.
Verwendung:

    * Saft: Zu gleichen Teilen aus Roter Bete und Äpfeln, mit etwas Zitronen- oder Orangensaft abgeschmeckt.
    * Salat: Dazu passt eine Sauce aus saurer Sahne und Zitronensaft oder aus Essig, Zucker, Salz und Meerrettich. Auch roh geriebener Sellerie schmeckt gut dazu - auf jeden Fall den Salat immer kräftig süß-sauer würzen.
    * Gekocht: Möglichst im Ganzen mit unverletzter Schale. Garzeit: in siedendem Salzwasser, je nach Größe, etwa eine viertel bis eine Stunde. Anschließend die Knolle kurz in kaltem Wasser abschrecken, dann die Haut an Wurzel und Blüte abschneiden, die restliche Haut mit den Händen abstreifen. Das gekochte Gemüse am besten in Würfel, Scheiben oder Streifen schneiden - damit kann man auch hübsch garnieren.
    * Zu Matjes und Pellkartoffeln: Gewürfelte rote Bete, vermischt mit steifer Schlagsahne, reichlich Meerrettich, etwas Zitronensaft, Salz, Zucker und Paprika.
Chinakohl-Rösti mit Roter Bete

Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: ca. 60 Minuten
1 Portion enthält ca. 298 kcal/1246 kJ, 8 g Eiweiß, 16 g Fett, 25 g Kohlenhydrate


Zutaten für 4 Personen:

    * 500 g Kartoffeln
    * 250 g Chinakohl
    * 1 kleine Zwiebel
    * Salz
    * Pfeffer
    * 2 Eier
    * 2 EL Butterschmalz
    * 100 g saure Sahne
    * 1 TL geriebener Meerrettich (Glas)
    * etwas Zitronensaft
    * ca. 200 g Rote Bete
    * 1 EL Rotweinessig
    * 1 EL Rapsöl
    * 1 EL Schnittlauchröllchen


Zubereitungsweise:

Kartoffeln schälen, waschen und fein raspeln. Chinakohl putzen und quer in feine Streifen schneiden. Knackige Streifen vom Strunkende beiseite stellen, zartes Grün (ca. 100 g) mit den Kartoffelraspeln mischen. Zwiebel schälen, fein hacken und zufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen und mit Eiern vermengen. In etwas heißem Butterschmalz daraus nach und nach 12 kleine Rösti von jeder Seite ca. 5 Minuten knusprig braten, fertig gebratene Rösti nach Belieben warm stellen.

Inzwischen saure Sahne und Meerrettich verrühren, mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

Rote Bete, je nach Größe, eine viertel bis halbe Stunde kochen und in Scheiben schneiden. 3 EL des Kochwassers mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer zu einer Marinade verrühren. Mit Roter Bete und beiseite gestellten Chinakohlstreifen mischen. Beides zu den Rösti servieren, mit Schnittlauch bestreuen.
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Quellennachweis Text und Bild: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse http://www.bveo.de


So 19. Dez 2010, 13:16
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Beitrag Re: Fit durch den Winter
Möhren: Orange Wurzeln mit zartem Herz

Mohrrüben sind im Winter mehr als nur ideale Nasen für Schneemänner. Sie leuchten uns in jedem Supermarkt und auf jedem Markt entgegen und sind in der Küche unverzichtbar. Sieben Kilogramm Möhren kauf jeder deutsche Haushalt jährlich ein, damit belegen die knackigen Wurzeln Platz zwei der meistgekauften Gemüsearten.

Möhre oder Karotte?
Möhren gehören zu den ältesten heimischen Gemüsearten und waren bis zum Auftauchen der Kartoffel die meist verspeiste Beilage. Sie sind auch als Mohrrüben, Karotten, Gelbe Rüben oder in Süddeutschland als Rübli bekannt. Der Unterschied zwischen Möhren und Karotten ist reine Formsache. Karotten - so heißen oft die frühen, kleinen Möhrchen – sind kurz und stumpf, Möhren dagegen länglich-schmal. Eine optimale Möhre hat ein möglichst dünnes Mark (auch Herz genannt), eine möglichst dicke Rinde und ist von möglichst einheitlicher Farbe. Die Rinde ist der wertvollste Teil der Wurzel. Das Herz ist meistens etwas heller und enthält weniger Zucker, Nähr- und Aromastoffe.

Knackige Frische rund ums Jahr
Die Möhre wird als einjährige Pflanze angebaut und beim Freilandanbau im Frühjahr zwischen März und April ausgesät. Die Haupterntezeit der Möhren reicht von Juni bis in den November. Dank der guten Lagerfähigkeit kann das gesunde Gemüse zu jeder Jahreszeit aus deutschen Landen auf den Tisch kommen. Es gibt frühe und späte Vertreter: Frühmöhren aus heimischem Anbau werden ab Juni zumeist bundweise als so genannte Bundmöhren mit Grün verkauft, spätere Möhren, die Waschmöhren, dagegen gewaschen und ohne Grün. Heute gibt es mehr als 100 verschiedene Sorten.

Namenspate eines Provitamins
Die orange-rote Wurzel ist das einzige Gemüse, das einem Nährstoff den Namen gab – dem Carotin. Die Vorstufe (Provitamin) des Vitamin A ist wichtig für die Sehkraft und zur Blutreinigung. Auch bei Kreislaufstörungen und Magenleiden wirkt Carotin mildernd. Zwar steckt es in nicht nur in der Karotte, aber dieses Gemüse weist den höchsten Gehalt auf. Um Carotin in Vitamin A zu verwandeln, braucht der Körper Fett. Möhren sollte man daher stets mit etwas Butter oder Sahne zubereiten. Das gilt auch für Rohkost, ein Tropfen Öl genügt bereits, damit der Körper das Carotin verwerten kann.
Erwähnenswert ist auch der Zuckergehalt von Möhren. Dieser Süße ist es zu verdanken, dass schon Babys Möhrenkost mögen. Darüber hinaus ist das Gemüse aufgrund seiner guten Verträglichkeit auch für Schonkost geeignet.

Frostempfindliche Kombinationstalente
Möhren sollte man kühl und dunkel lagern. Die Temperaturen dürfen aber nicht zu niedrig sein, denn bei Frost verwandelt sich der angenehm süße in einen seifigen Geschmack.

Die deutsche Lieblingswurzel schmeckt roh geraspelt, mit Zitronensaft und Zucker angemacht, zu Saft ausgepresst, gekocht, geschmort, blanchiert und eingelegt. Sie lässt sich ausgezeichnet mit vielen anderen Gemüsearten kombinieren, z.B. mit Erbsen, Pilzen, Rosenkohl oder Zwiebeln. Ihr fein-süßer Geschmack ist es, der sie in pikanten wie in süßen Gerichten universell einsetzbar macht.


Möhren-Zimt-Berge

Schwierigkeitsgrad: einfach

Zubereitungszeit: ca. 75 Minuten (ohne Abkühlzeiten)

1 von 30 Möhren-Zimt-Bergen enthält ca. 143 kcal, 600 kJ, 2 g Eiweiß, 6 g Fett, 19 g Kohlenhydrate


Zutaten für ca. 30 Stück:
    * 350 g Möhren
    * 50 g Haselnusskerne
    * 120 g Butter
    * 140 g Zucker
    * 1 Prise Salz
    * 1 Ei
    * 400 g Mehl
    * 1 1/2 TL Backpulver
    * 1/2 TL gem. Zimt
    * 1/4 TL gem. Muskat
    * 100 g Rosinen
    * 100 g weiße Kuvertüre

Zubereitungsweise:

Möhren schälen, klein schneiden und in wenig Wasser sehr weich garen. Abgießen, abkühlen lassen, dann fein pürieren.

Backofen auf 175 °C vorheizen. Haselnüsse grob hacken. Weiche Butter, Zucker und Salz cremig rühren. Ei und Möhrenpüree unterschlagen. Mehl, Backpulver und Gewürze darüber sieben und unterrühren. Rosinen und Nüsse unterziehen. Mit 2 Teelöffeln etwa pflaumengroße Teigportionen mit etwas Abstand auf mit Backpapier belegte Bleche setzen. Im heißen Ofen 12-15 Minuten goldbraun backen. 10 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann auf einem Gitter auskühlen lassen.

Weiße Kuvertüre hacken, über dem heißen Wasserbad schmelzen und die Möhren-Zimt-Berge damit halb überziehen. Trocknen lassen.

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Quellennachweis Text und Bild: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse http://www.bveo.de


So 19. Dez 2010, 13:20
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